Zero-Touch-Bereitstellung: Ein vollständiger Leitfaden für IT-Administratoren im Jahr 2026

Veröffentlicht 11. Januar 2023 by Anurag Khadkikar in Android

Die Geräteintegration war noch nie so komplex. Mit dem Wachstum von Unternehmen und der zunehmenden Nutzung von Remote-, Hybrid- und globalen Teams müssen IT-Abteilungen Hunderte oder Tausende von Geräten bereitstellen, ohne auch nur eines physisch zu berühren. Der Versand von Laptops, Smartphones und Tablets an verschiedene Standorte, die Verwaltung der Benutzereinstellungen, die Sicherstellung der korrekten Sicherheitsvorgaben und die Gewährleistung der unternehmensweiten Konsistenz erforderten früher stundenlange manuelle Arbeit.

Diese Ära ist vorbei.

Leitfaden für die berührungslose Bereitstellung

Die automatische Bereitstellung (Zero-Touch Deployment) ist heute einer der wichtigsten Arbeitsabläufe für IT-Teams. Sie ermöglicht die direkte Auslieferung von Geräten an Mitarbeiter – ohne manuelle Konfiguration, ohne Unterstützung durch die IT-Abteilung und ohne Anwesenheit vor Ort. Die Geräte schalten sich ein, verbinden sich mit dem Internet und konfigurieren sich automatisch mit Geschäftsanwendungen, Sicherheitseinstellungen, WLAN-Profilen und MDM-Richtlinien.

Dieser Leitfaden erklärt Ihnen alles, was Sie über Zero-Touch-Deployment im Jahr 2026 wissen müssen, einschließlich der Funktionsweise, der Bedeutung und wie Sie es mit Scalefusion mühelos umsetzen können.

Was ist Zero-Touch-Bereitstellung?

Zero-Touch-Bereitstellung (Zero-Touch Provisioning) ist eine automatisierte Methode zur Einrichtung von Unternehmensgeräten ohne manuelle Eingriffe von IT-Teams oder Endbenutzern. Sobald ein Gerät eingeschaltet und mit dem Internet verbunden ist, registriert es sich automatisch im Netzwerk der Organisation. Mobilgeräteverwaltung (MDM) Plattform und empfängt alle erforderlichen Konfigurationen.

Einfach ausgedrückt: Die berührungslose Gerätebereitstellung ist eine nahtlose Möglichkeit für Unternehmen, sofort einsatzbereite Geräte direkt aus der Verpackung zu liefern.

Die automatisierte Bereitstellung ist heute Standard für Organisationen, die verteilte Belegschaften, operative Tätigkeiten im Außendienst und globale Teams verwalten.

Worin besteht der Unterschied zwischen Zero-Touch-Bereitstellung und Zero-Touch-Registrierung?

Bei Apple-Geräten wird der automatisierte Geräte-Onboarding-Prozess als … bezeichnet. Apple Zero-Touch-BereitstellungUnterstützt von Apple ADE (Automated Device Enrollment). Es ermöglicht Unternehmen, jedes macOS-, iPadOS- und iOS-Gerät vorzukonfigurieren, bevor der Mitarbeiter es jemals benutzt.

Für Android-Geräte entspricht dies der Android Zero-Touch-Bereitstellung, offiziell bekannt als Android Zero-Touch Enrollment (ZTE). Sie ermöglicht es Unternehmen, Android-Geräte in großen Mengen mit vorkonfigurierten Einstellungen und automatischer MDM-Registrierung zu registrieren und ist somit das Android-Pendant zu Apples automatisiertem Bereitstellungsprozess.

Beide Ökosysteme verfolgen dasselbe Ziel: die Notwendigkeit für IT-Teams zu beseitigen, Geräte physisch vorzubereiten.

Warum Zero-Touch-Bereitstellung?

Unternehmen verwalten heute mehr Geräte als je zuvor, und diese Geräte werden oft über Städte, Länder und Zeitzonen hinweg versendet. Traditionelle Bereitstellungsmethoden, bei denen IT-Teams Geräte manuell auspacken, konfigurieren und übergeben, sind in einer Welt, die von Remote- und Hybridarbeit geprägt ist, nicht mehr praktikabel.

Die berührungslose Bereitstellung dient dazu, die größten Herausforderungen bei der Einführung moderner Geräte zu bewältigen. Sie macht die physische Handhabung, manuelle Konfiguration oder persönliche Schulung überflüssig. Sobald ein Gerät eingeschaltet wird, verbindet es sich mit dem Internet und konfiguriert sich selbstständig mit den vom Unternehmen benötigten Einstellungen, Apps und Sicherheitsrichtlinien.

Unternehmen setzen auf Zero-Touch-Bereitstellung, weil sie reale operative und sicherheitsrelevante Herausforderungen löst:

  • Druck auf die Telearbeit: Teams, die von zu Hause oder von verteilten Standorten aus arbeiten, benötigen Geräte, die sofort einsatzbereit sind und keine IT-Unterstützung vor Ort erfordern.
  • Hohes Gerätevolumen: Große Unternehmen setzen häufig Hunderte oder Tausende von Geräten ein, was die manuelle Einrichtung langsam und ineffizient macht.
  • Weltweiter Vertrieb: Die Geräte können direkt an Mitarbeiter oder Einsatzorte in verschiedenen Regionen geliefert werden, was eine einheitliche Konfiguration überall erfordert.
  • Sicherheit ab dem ersten Start: Die automatische Bereitstellung ohne manuelle Eingriffe gewährleistet, dass die Geräte ab dem Zeitpunkt der Verbindung die Sicherheitsstandards des Unternehmens einhalten, wodurch Sicherheitslücken und Fehlkonfigurationen reduziert werden.
  • Konsistenz und Einhaltung: Alle Geräte erhalten die gleiche Basiskonfiguration, wodurch Unternehmen die Einhaltung gesetzlicher und interner Compliance-Anforderungen gewährleisten können.
  • Schnelleres Onboarding von Mitarbeitern: Neue Mitarbeiter können ihre Geräte sofort nutzen, ohne auf jemanden warten zu müssen, der die Ersteinrichtung konfiguriert oder Fehler behebt.
  • Verringerte Betriebsreibung: Keine Verzögerungen, kein Hin- und Herversand von Geräten und keine Abhängigkeit von der IT-Verfügbarkeit an bestimmten Standorten.

In einer modernen Arbeitswelt, in der Agilität, Sicherheit und Skalierbarkeit wichtiger denn je sind, hat sich die berührungslose Bereitstellung zum Standardansatz für die Bereitstellung und den Einsatz von Geräten in globalen Teams entwickelt.

Wie funktioniert die Zero-Touch-Bereitstellung?

Für den Endnutzer wirkt die automatische Bereitstellung fast wie Magie: Er schaltet ein brandneues Gerät ein, und innerhalb weniger Minuten verwandelt es sich in einen vollständig konfigurierten, sicheren und einsatzbereiten Endpunkt. Im Hintergrund läuft jedoch ein koordinierter Prozess zwischen Hardwareherstellern, Registrierungsportalen, MDM-Servern und automatisierten Bereitstellungsabläufen ab.

Hier ein detaillierter Überblick über den gesamten Prozessablauf von Anfang bis Ende:

1. Kauf und Registrierung

Der automatische Bereitstellungsprozess beginnt mit dem Kauf der Geräte durch ein Unternehmen. Werden die Geräte von einem autorisierten Händler oder direkt vom Hersteller erworben, werden sie automatisch dem Bereitstellungsportal des Unternehmens hinzugefügt.

  • Das Apple Zero-Touch-Bereitstellungsportal, auch bekannt als Apple ADE (Automated Device Enrollment), für Apple-Geräte.
  • Das Android Zero-Touch-Bereitstellungsportal, bekannt als Android ZTE (Zero-Touch-Registrierung), für Android-Geräte.

In diesem Schritt wird die Seriennummer oder IMEI jedes Geräts mit dem Konto der Organisation verknüpft. Dadurch wird sichergestellt, dass das Gerät beim ersten Einschalten weiß, wem es gehört und welche MDM-Plattform es verwalten soll.

Dieser Registrierungsschritt ist die Grundlage für die automatische Bereitstellung, da er garantiert, dass Geräte die Verwaltung auch nach einem Werksreset nicht umgehen können.

2. Vorkonfiguration in MDM

Bevor das Gerät überhaupt beim Mitarbeiter ankommt, konfigurieren die IT-Teams alles im Voraus in ihrem Mobile Device Management (MDM)-Dashboard.

Sie weisen Folgendes zu:

  • Registrierungsprofile, die das Verhalten des Geräts bestimmen.
  • Bewerbungen sind für die Arbeit erforderlich.
  • Sicherheitsrichtlinien wie Passwörter, Verschlüsselung oder Beschränkungen.
  • WLAN- und Netzwerkkonfigurationen.
  • VPN-Einstellungen für sicheren Zugriff.
  • Zertifikate und Authentifizierungsprofile.
  • Einschränkungen für die Blockierung nicht essentieller Funktionen.
  • Arbeitsprofile für Android-Geräte, die private und geschäftliche Daten trennen,

Alle diese Einstellungen werden in der MDM-Plattform gespeichert und den registrierten Geräten zugeordnet. Dieser Schritt gewährleistet eine standardisierte Bereitstellung und stellt sicher, dass jedes Gerät vom ersten Moment der Verbindung an die Unternehmensrichtlinien einhält.

3. Automatische Anmeldung

Sobald der Mitarbeiter das Gerät erhält, wird der wahre Vorteil der berührungslosen Bereitstellung sichtbar.

Wenn das Gerät eingeschaltet und mit WLAN oder mobilen Daten verbunden ist:

  • Es stellt automatisch eine Verbindung zu den Bereitstellungsservern von Apple oder Google her.
  • Es kennzeichnet die Organisation, zu der es gehört.
  • Es prüft, welches Konfigurationsprofil zugewiesen wurde.
  • Es registriert sich automatisch in der MDM-Lösung der Organisation, ohne dass der Benutzer irgendwelche Schritte unternehmen muss.

Der Benutzer kann diese Registrierung weder überspringen noch entfernen, wodurch der Prozess sicher und manipulationssicher ist. Dies ist der Kern der automatisierten Bereitstellung: keine QR-Codes, keine manuellen Downloads, keine IT-Unterstützung erforderlich.

4. Automatische Richtlinienanwendung

Nach erfolgreicher Registrierung des Geräts beginnt die MDM-Plattform mit der Verteilung aller vorkonfigurierten Daten.

Innerhalb weniger Minuten empfängt das Gerät:

  • Für den täglichen Arbeitsalltag benötigte Business-Apps.
  • E-Mail- und Produktivitätskonfigurationen.
  • Sicherheitsmaßnahmen wie Passwortregeln, Verschlüsselung und Beschränkungen.
  • Netzwerkprofile einschließlich Wi-Fi, VPN und Zertifikate.
  • Richtlinien zur Einhaltung der Vorschriften um branchenspezifische oder organisatorische Anforderungen zu erfüllen.

Die gesamte Einrichtung erfolgt unbemerkt im Hintergrund. Dadurch wird sichergestellt, dass das Gerät in einer sicheren und konsistenten Umgebung startet, die den vom Unternehmen definierten Standards entspricht.

5. Voll funktionsfähiges Gerät

Nach der Installation aller Konfigurationen und Anwendungen ist das Gerät sofort einsatzbereit. Der Mitarbeiter kann sich anmelden und direkt loslegen, ohne sich um Einrichtung, Konfigurationen oder Fehlerbehebung kümmern zu müssen. Das Gerät ist vollständig für die jeweilige Rolle des Benutzers vorbereitet und enthält alles Notwendige, von … 

Vorteile der automatisierten Bereitstellung für IT-Teams

Die automatische Bereitstellung ist mehr als nur eine schnellere Einrichtungsmethode. Sie verändert grundlegend die Arbeitsweise von IT-Teams. Sehen wir uns die Vorteile in der Praxis genauer an.

  • Sofortige Einsatzbereitschaft des Geräts: Die Geräte werden vorkonfiguriert an den Arbeitsplatz des Mitarbeiters geliefert. Sobald sie eingeschaltet werden, verbinden sie sich mit dem MDM-Server, wenden Apps und Richtlinien an und sind sofort einsatzbereit.
  • Reduzierter manueller Aufwand: Anstatt jedes Gerät einzeln zu konfigurieren, nutzen IT-Teams ein zentrales Dashboard, um alle Einstellungen vordefiniert festzulegen. Dies reduziert menschliche Fehler und spart Stunden oder Tage an sich wiederholenden Aufgaben.
  • Verbesserte Sicherheit: Die Sicherheit wird bereits vor der Anmeldung des Mitarbeiters gewährleistet. Die automatische Bereitstellung (Zero-Touch-Bereitstellung) stellt sicher, dass die Verschlüsselung aktiviert, Passwort- und Sperrbildschirmrichtlinien durchgesetzt, Apps eingeschränkt sowie Zertifikate und VPN-Profile angewendet werden. Dadurch wird das Gerät vom ersten Moment an geschützt.
  • Einheitlichkeit über die gesamte Geräteflotte hinweg: Alle Geräte, ob Apple oder Android, folgen derselben Konfigurationsvorlage. Dadurch werden Abweichungen vermieden und sichergestellt, dass jeder Endpunkt die Sicherheits- und Compliance-Standards des Unternehmens erfüllt.
  • Geringere Stützlast: Da die Geräte vorkonfiguriert geliefert werden, entfallen für die Mitarbeiter die komplizierten Einrichtungsschritte. Supportanfragen im Zusammenhang mit der Einarbeitung nehmen deutlich ab.
  • Skalierbare Bereitstellung: Ob Ihre Organisation 10, 500 oder 10,000 Geräte hinzufügt – die automatische Bereitstellung skaliert mühelos. Mit Plattformen wie der automatischen Bereitstellung von Apple und Android wird die Massenbereitstellung zum Kinderspiel.
  • Funktioniert für Einsatzteams an vorderster Front: Für Logistik-, Einzelhandels- und Außendienstteams, bei denen Geräte häufig kaputt gehen oder zwischen verschiedenen Aufgaben rotieren, ermöglicht die berührungslose Bereitstellung einen schnellen Austausch ohne IT-Verzögerungen.
  • Bessere Compliance: Organisationen, die HIPAA, SOC2, ISO27001 oder die DSGVO einhalten, bleiben konform, weil die Geräte gesichert werden, bevor sie den Benutzer erreichen.

Kurz gesagt: Zero-Touch-Bereitstellung ermöglicht es IT-Teams, sich auf strategische Aufgaben zu konzentrieren, anstatt Geräte zu betreuen.

Wie registriert man Geräte per Zero-Touch-Bereitstellung mit der Scalefusion MDM-Lösung?

Android-Bereitstellung ohne manuelle Eingriffe

Mit Zero-Touch ist es nicht erforderlich, Geräte manuell zu konfigurieren oder den Mitarbeitern eine komplizierte Einrichtung aufzuzwingen. Wenn Android-Geräten eine Unternehmenskonfiguration zugewiesen wird, initiieren sie die vollständig verwaltete Gerätebereitstellungsmethode und laden die herunter Scalefusion MDM-Agent, wodurch die Einrichtung des verwalteten Geräts abgeschlossen wird.

Voraussetzungen:

Vorher Registrieren der Geräte Über Android Zero-Touch müssen Unternehmen sicherstellen, dass die Geräte, die sie verwalten möchten, folgende Bedingungen erfüllen:

  • Gekauft bei einem Zero-Touch-Reseller-Partner oder einem Google-Partner.
  • Mit Android 6.0 und höher (Android 4.2 und höher für den Kioskmodus)
  • Ein Google-Konto, das mit einem geschäftlichen E-Mail-Konto verknüpft ist.
  • Ein vorkonfiguriertes Android-Geräteprofil.
Geräte über Android Zero Touch registrieren

Schritt 1: Anmelden zum Scalefusion-Portal

Schritt 2: Navigieren Erste Schritte > Android Enterprise-Einrichtung. Wählen Sie die Registerkarte „Android Zero Touch & Samsung KME-Setup“ aus.

Android Enterprise-Setup

Schritt 3: Klicken Sie auf Konfiguration erstellen. Geben Sie einen Namen ein und wählen Sie eine QR-Code-Konfiguration aus der Dropdown-Liste aus. Klicken Sie auf Speichern.

Hinweis:

  • Mit der QR-Code-Konfiguration können IT-Administratoren ein Geräteprofil oder eine Gerätegruppe einem QR-Code zuordnen. 
  • Sie können die QR-Code-Konfiguration im Scalefusion-Portal unter Registrierungskonfigurationen > QR-Code-Konfigurationen anzeigen
  • Für jede Zero-Touch-Konfiguration ist eine eindeutige QR-Code-Konfiguration erforderlich.
Konfiguration erstellen

Schritt 4: Kopieren Sie die Konfigurationsnutzlast

Hinweis: Die Konfigurationsnutzlast vereinfacht die Einrichtung einer großen Anzahl von Geräten. Sie weist das Mobilgerät an, sich automatisch zu registrieren, sobald der Scalefusion MDM-Client auf dem Gerät installiert ist.

Konfigurationsnutzlast

Schritt 5: Melden Sie sich bei der an Zero-Touch-Portalkonto. Es enthält die Details zu den Geräten, Wiederverkäufern und MDM-Konfigurationen. Das Portal enthält vier Hauptparameter.

KenngrößenBeschreibung
KonfigurationenHier können Sie Konfigurationen erstellen, bearbeiten und löschen. Legen Sie eine Standardkonfiguration für alle Geräte fest, die künftig der Zero-Touch-Registrierung hinzugefügt werden.
GeräteDurchsuchen oder suchen Sie nach Geräten und wenden Sie dann Konfigurationen auf sie an. Melden Sie außerdem Geräte von der Zero-Touch-Registrierung ab.
NutzerIT-Administratoren, die Kontoinhaber sind, können Benutzer hinzufügen, bearbeiten und löschen, um den Portalzugriff für die Organisation zu verwalten.
WiederverkäuferFügen Sie zusätzliche Wiederverkäufer hinzu, um das Konto mit mehreren Wiederverkäufern zu teilen.

Navigieren Konfigurationen. Klicken Sie auf das '+'-Zeichen, um eine neue Konfiguration hinzuzufügen.

  • Geben Sie einen Konfigurationsnamen ein 
  • Wählen Sie Scalefusion – Kiosk & MDM Agent aus dem Dropdown-Menü unter EMM DPC
  • Fügen Sie die Konfigurationsnutzlast in DPC Extras ein, die Sie zuvor aus dem Scalefusion MDM-Portal kopiert haben
  • Geben Sie den Firmennamen, die Support-E-Mail-Adresse, die Telefonnummer und eine benutzerdefinierte Startnachricht ein

Klicken Sie auf Hinzufügen.

Zero-Touch-Bereitstellungsportal

Navigieren Geräte. Suchen Sie die Geräte, indem Sie eine IMEI-Nummer eingeben. Wählen Sie eine Konfiguration für das Gerät aus und klicken Sie auf „Aktualisieren“.

Hinweis: IT-Administratoren können eine Standardkonfiguration auswählen, die auf allen neuen Geräten angewendet werden soll.

Apple bietet Zero-Touch-Bereitstellung

Scalefusion MDM unterstützt die Zero-Touch-Registrierung mit Apple-Business-Manager um Geräte nach dem Einschalten automatisch zu konfigurieren.

Voraussetzungen:

Vor der Registrierung der Apple-Geräte müssen Organisationen Folgendes sicherstellen, um eine automatisierte Registrierungsstrategie zu ermöglichen:

  • Erstellen Sie APN-Zertifikate (Apple Push Notification), um der Verwaltungssoftware für mobile Geräte die sichere Kommunikation mit Apple-Geräten zu ermöglichen.
  • Registrieren Sie die Organisation beim Device Enrollment Program (DEP) von Apple. (Hinweis – DEP heißt jetzt „Automatische Geräteregistrierung“)

Schritt 1: Melden Sie sich beim Scalefusion-Portal an. Navigieren Sie zu Erste Schritte > Apple-Einrichtung; Wählen Sie die Registerkarte DEP und klicken Sie auf Konfigurieren Sie die Geräte-Setup-Einstellungen drücken Sie die Taste wie oben gezeigt.

Schritt 2: Klicken Sie auf Wählen Sie die Schaltfläche eine Konfiguration auswählen, die ein iOS-Geräteprofil oder eine Gerätegruppe enthält.

Die Konfigurationseinstellungen werden bereitgestellt, sobald das Apple-Gerät eingeschaltet wird. Bei verwendeten Geräten werden die Konfigurationen nach einem Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen übernommen. Wenn das Apple-Gerät startet, überträgt der Apple-Server die DEP-Konfigurationsdatei an das/die Gerät(e). Es leitet den Geräteregistrierungsprozess ein.

Zukunft der Fernarbeit und Gerätebereitstellung

Die Arbeitsweise von Unternehmen verändert sich rasanter denn je. Remote- und Hybridarbeitsmodelle sind keine vorübergehenden Lösungen mehr, sondern werden zur langfristigen Realität für globale Teams. Da Unternehmen Talente aus verschiedenen Städten, Ländern und Zeitzonen einstellen, müssen IT-Teams Wege finden, sichere und einsatzbereite Geräte kontaktlos bereitzustellen.

Diese Entwicklung macht die automatische Bereitstellung ohne manuelle Eingriffe (Zero-Touch Deployment, ZTD) zu einer der wichtigsten IT-Fähigkeiten der Zukunft. In einer Welt, in der Mitarbeiter nur noch selten im Büro anwesend sind, ist ZTD die einzig praktikable Möglichkeit, einheitliche, sichere und sofortige Onboarding-Erlebnisse zu gewährleisten.

So sieht die Zukunft im Jahr 2026 und in den darauffolgenden Jahren aus:

1. Vollständig remote durchgeführtes Onboarding wird zum Standard.

Immer mehr Mitarbeiter werden Unternehmen beitreten, ohne jemals einen physischen Standort betreten zu müssen. Dank der automatisierten Bereitstellung werden die Geräte vorkonfiguriert, gesichert und mit der MDM-Plattform des Unternehmens verbunden geliefert, sodass neue Mitarbeiter unabhängig von ihrem Wohnort vom ersten Tag an arbeiten können.

2. Rasantes Wachstum von Android-Geräten in Unternehmen

Teams an vorderster Front, Einzelhandelsmitarbeiter, Logistikmitarbeiter und Außendienstmitarbeiter verlassen sich zunehmend auf robuste Android-GeräteDie Android-Zero-Touch-Bereitstellung wird für die Bereitstellung dieser Geräte in großem Umfang unerlässlich sein, insbesondere in Branchen mit hohem Geräteumsatz.

3. Tiefe Integration mit Identitäts- und Zugriffssystemen

Der Gerätebereitstellungsprozess wird eng mit … verknüpft sein. IAM-LösungPasswortlose Authentifizierung, bedingter Zugriff und rollenbasierte Konfigurationen werden während des Onboardings automatisch angewendet, wodurch sowohl die Sicherheit als auch die Benutzerfreundlichkeit verbessert werden.

4. Zero Trust trifft auf Zero Touch

Mit der zunehmenden Verbreitung von Zero-Trust-Sicherheitsmodellen in Unternehmen wird die kontinuierliche Geräteverifizierung unerlässlich. Die Kombination von Zero Trust mit Zero-Touch-Bereitstellung gewährleistet, dass jeder Endpunkt vom ersten Start an authentifiziert, konform und sicher ist.

5. Fernreset und erneute Provisionierung

Die Belegschaften werden immer flexibler, mit Saisonkräften, externen Dienstleistern und Mitarbeitern im direkten Kundenkontakt, die häufig wechseln. Die berührungslose Bereitstellung ermöglicht es IT-Teams, Geräte sofort zu löschen, neu zuzuweisen und neu zu provisionieren, ohne sie jemals physisch zu berühren.

6. Die herstellerunabhängige Bereitstellung wird sich ausweiten

Die Geräte-Ökosysteme werden immer vielfältiger. macOS, iOS, Windows, Android, ChromeOS und Linux sind in modernen Unternehmen weit verbreitet. Zukünftige ZTD-Frameworks werden die plattformübergreifende Bereitstellung in einem einheitlichen Workflow unterstützen und so die Verwaltung für verteilte IT-Teams vereinfachen.

Die Richtung ist klar: Mit dem zunehmenden Trend zur Remote-Arbeit entwickelt sich die automatische Bereitstellung (Zero-Touch Deployment, ZTD) von einer hilfreichen Funktion zu einer betrieblichen Notwendigkeit. Unternehmen, die ZTD frühzeitig einführen, werden schneller neue Teams integrieren, eine höhere Sicherheit gewährleisten und verteilte Teams effektiver unterstützen als jene, die auf veraltete, manuelle Methoden setzen.

Vereinfachen Sie die Gerätebereitstellung mit der Scalefusion MDM-Software.

Die automatische Bereitstellung entfaltet ihr volles Potenzial erst in Kombination mit der passenden Geräteverwaltungsplattform. Scalefusion ermöglicht dies, indem es alle Bereitstellungsprozesse verschiedener Betriebssysteme wie macOS, iOS, Android und Windows in einem einheitlichen, automatisierten System zusammenführt. Anstatt mit mehreren Tools zu arbeiten oder manuelle Schritte durchzuführen, erhalten IT-Teams eine zentrale Plattform, auf der jedes Gerät ohne physische Eingriffe vorbereitet, registriert, konfiguriert und gesichert wird.

Da Remote- und Hybridarbeit immer beliebter werden, benötigen Unternehmen einen schnellen, einheitlichen und sicheren Onboarding-Prozess. Scalefusion erweitert die Möglichkeiten der automatischen Bereitstellung durch tiefe Integrationen mit den Bereitstellungsdiensten von Apple und Android und stellt so sicher, dass jedes Gerät sofort einsatzbereit ist, sobald es den Nutzer erreicht.

So vereinfacht und stärkt Scalefusion die automatische Bereitstellung Ihrer gesamten Geräteflotte:

  • Native Unterstützung für Apple Zero Touch Deployment: Scalefusion integriert sich direkt in Apple ADE, um die Bereitstellung für macOS-, iOS- und iPadOS-Geräte zu automatisieren. Richtlinien, Einschränkungen, WLAN-Einstellungen und Apps werden sofort nach dem Einschalten des Geräts angewendet und gewährleisten so ein sicheres und vollständig konfiguriertes Onboarding-Erlebnis.
  • Tiefe Integration mit Android Zero Touch Deployment (ZTE): Von standardmäßigen Android-Firmengeräten bis hin zu robusten Mobiltelefonen und Geräten für den Außendienst – Scalefusion arbeitet nahtlos mit der Android-Zero-Touch-Bereitstellung zusammen und ermöglicht so die Massenregistrierung und die sofortige Richtlinienanwendung. Jedes Gerät startet ohne IT-Unterstützung in einem einsatzbereiten, konformen Zustand.
  • Vorkonfigurierte Richtlinien für jede Gerätegruppe: IT-Teams können Anwendungen, Einschränkungen, Netzwerkprofile, Sicherheitsregeln und Compliance-Einstellungen im Voraus definieren. Diese werden bei der Registrierung automatisch angewendet und gewährleisten so einheitliche Konfigurationen für Abteilungen, Berufsrollen oder Regionen.
  • Automatische App-Installation: Geschäftskritische Anwendungen und Updates werden automatisch im Hintergrund installiert, ohne dass ein Benutzereingriff erforderlich ist. Mitarbeiter erhalten ein Gerät, das bereits mit allem ausgestattet ist, was sie für den Arbeitsbeginn benötigen.
  • Kein IT-Eingriff erforderlich: Die Geräte müssen nie ausgepackt oder von IT-Teams manuell konfiguriert werden. Ob sie nun an einen neuen Mitarbeiter im Homeoffice gesendet oder an verschiedenen Standorten eingesetzt werden – jedes Gerät konfiguriert sich automatisch per Fernzugriff.
  • Entwickelt für verteilte und globale Teams: Scalefusion vereinfacht die Bereitstellung für Unternehmen, die über mehrere Städte, Zeitzonen oder Regionen hinweg tätig sind. Geräte können direkt an Mitarbeiter, Auftragnehmer oder Außendienstmitarbeiter versendet werden und durchlaufen dabei weiterhin denselben sicheren Onboarding-Prozess.
  • Vollständiges Lebenszyklusmanagement auf einer Plattform: Über die reine Bereitstellung hinaus bietet Scalefusion IT-Teams die vollständige Kontrolle über den Gerätelebenszyklus – von Echtzeitüberwachung und Fernwartung bis hin zu Compliance-Prüfungen, Updates und der sicheren Geräteausmusterung. Alles ist in einem zentralen, intuitiven Dashboard zusammengefasst.

Scalefusion schöpft sein volles Potenzial aus Zero-Touch-Bereitstellung Für Unternehmen jeder Größe. Ob Sie 20 Geräte einsetzen oder auf 20,000 skalieren – Scalefusion stellt sicher, dass jedes Gerät den Benutzer sicher, konsistent und sofort produktiv nutzen kann.

Vereinfachen, automatisieren und optimieren Sie Ihren Geräte-Rollout-Prozess. Entdecken Sie noch heute die Vorteile der berührungslosen Bereitstellung mit Scalefusion.

FAQ

1. Was ist Zero-Touch-Bereitstellung?

Zero-Touch-Bereitstellung ist eine automatisierte Methode zur Gerätebereitstellung, mit der IT-Teams Geräte ohne manuelle Eingriffe konfigurieren und einrichten können. Wenn beispielsweise ein neuer Laptop oder ein neues Smartphone ausgegeben wird, muss die IT keine Apps installieren oder Einstellungen manuell vornehmen. Das Gerät wird stattdessen bereits über eine MDM-Lösung wie Scalefusion vorkonfiguriert und registriert ausgeliefert. Der Endbenutzer schaltet es einfach ein, und die gesamte Einrichtung wird automatisch abgeschlossen.

2. Wie unterstützt MDM-Software die automatische Bereitstellung?

MDM-Software unterstützt die automatische Bereitstellung durch die Automatisierung des gesamten Provisionierungsprozesses – vom Einschalten eines Geräts über die Registrierung, Konfiguration und Sicherung bis hin zur Angleichung an Unternehmensrichtlinien, ohne dass eine manuelle Einrichtung erforderlich ist. Dies beschleunigt die Einführung erheblich und reduziert das Risiko von Fehlkonfigurationen. Lösungen wie Scalefusion MDM, validiert von Zebra, gehen noch einen Schritt weiter und bieten nahtlose, automatische Registrierungs-Workflows, vorkonfigurierte Richtlinien und die automatische Bereitstellung von Anwendungen/Payloads, speziell optimiert für robuste Geräte und Enterprise-Lösungen. Dadurch werden großflächige Implementierungen reibungsloser, schneller und deutlich zuverlässiger.

3. Was ist Apple Zero Touch Deployment?

Apple Zero Touch Deployment bezeichnet Apples automatisierten Gerätebereitstellungsprozess, der es Unternehmen ermöglicht, iPhones, iPads und Macs bereitzustellen, ohne jedes Gerät manuell konfigurieren zu müssen. Mithilfe von Apple Business Manager (ABM) oder Apple School Manager (ASM) in Verbindung mit einer MDM-Lösung wie Scalefusion werden Geräte automatisch registriert, konfiguriert und mit den richtigen Richtlinien versehen, sobald sie eingeschaltet und mit dem Internet verbunden werden.

Anurag Khadkikar
Anurag Khadkikar
Anurag ist ein Technologiejournalist mit über fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen SaaS, Cybersicherheit, MDM, UEM, IAM und Endpunktsicherheit. Er erstellt ansprechende und leicht verständliche Inhalte, die Unternehmen und IT-Experten bei der Bewältigung von Sicherheitsherausforderungen unterstützen.

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