In einem geschäftigen Einzelhandelsgeschäft während der Stoßzeiten, wo die Mitarbeiter neben der Bestandsverwaltung auch die Kundenbetreuung und die Transaktionsabwicklung parallel erledigen, sind die Zuverlässigkeit und Haltbarkeit der Geräte für einen unterbrechungsfreien Betrieb von entscheidender Bedeutung.

Robuste Geräte sind daher speziell dafür ausgelegt, den Herausforderungen des Einzelhandels standzuhalten, vom Chaos im Lager bis hin zu überfüllten Verkaufsräumen. Die Verwaltung robuster Geräte kann jedoch komplex sein.
In diesem Blog erfahren Sie mehr über robuste Geräte sowie die Vorteile und Hauptfunktionen des robusten Gerätemanagements für den Einzelhandel.
Was sind robuste Geräte?
Robuste Geräte sind Alternativen zu herkömmlichen Verbrauchergeräten und wurden speziell für schnelllebige Branchen wie Einzelhandel, Logistik, Bau und Lager entwickelt. Sie halten extremen Temperaturen, anspruchsvollen Umgebungen sowie nassen oder staubigen Standorten stand.
Robuste Geräte halten plötzlichen Stößen, Erschütterungen, Feuchtigkeit, Belastungen und anderen Belastungen stand, die herkömmliche Verbraucherelektronik nicht aushält. Sie sind für die Verbesserung von Effizienz, Genauigkeit und Zuverlässigkeit in verschiedenen Einzelhandelsbetrieben unverzichtbar.
Was sind robuste Handheld-Geräte im Einzelhandel?
Im Gegensatz zu herkömmlichen Geräten für den Endverbraucher sind robuste Handheld-Geräte für den Einzelhandel speziell für anspruchsvolle Umgebungen konzipiert. Von belebten Ladengängen und Lagerhallen bis hin zu Lagerplätzen im Freien sind diese Geräte für den Einsatz unter Bedingungen konzipiert, unter denen herkömmliche Smartphones oder Tablets leicht beschädigt werden könnten.
Sie sind resistent gegen Stürze, Stöße, Staub, Feuchtigkeit und sogar Temperaturschwankungen und damit zuverlässige Werkzeuge für Einzelhandelsmitarbeiter, die ebenso leistungsstarke Technologie benötigen wie sie. Durch die Kombination aus Langlebigkeit und Leistung reduzieren robuste Handheld-Geräte nicht nur Ausfallzeiten, sondern verbessern auch Effizienz, Genauigkeit und Kundenservice im Einzelhandel.
Robuste Geräte vs. Consumer-Geräte: Der Unterschied
Es gab schon immer ein Dilemma, welches Gerät für den Einsatz im Einzelhandel geeignet ist. Mit der zunehmenden Robustheit von Verbrauchergeräten verschiebt sich die Grenze zwischen robuste und Consumer-Geräte ist verwischt.
Obwohl beide Geräte auf die gleiche Weise funktionieren, haben sie ihre jeweiligen Vor- und Nachteile. Es gibt einige wichtige Überlegungen, die Einzelhandelsunternehmen anstellen sollten, bevor sie sich für robuste oder Verbrauchergeräte entscheiden:
1. Kosten
Verbrauchergeräte sind in der Anschaffung günstiger, was sie für preisbewusste Unternehmen zu einer verlockenden Wahl macht. Unternehmen müssen jedoch auch die Gesamtbetriebskosten (TCO) berücksichtigen, die alle Kosten während der Lebensdauer des Geräts umfassen, wie etwa Reparaturen, Ausfallzeiten und Wartung.
Verbrauchergeräte müssen häufiger repariert und ersetzt werden, was im Laufe der Zeit zu höheren Kosten führt. Häufige Reparaturen und Ausfallzeiten können den Geschäftsbetrieb beeinträchtigen. Robuste Geräte hingegen sind so konstruiert, dass sie harten Bedingungen standhalten, wodurch der Reparaturbedarf verringert und Ausfallzeiten minimiert werden. Diese Haltbarkeit macht robuste Geräte auf lange Sicht kostengünstiger.
Darüber hinaus müssen Verbrauchergeräte häufig aktualisiert werden, um mit der neuen Technologie Schritt zu halten, was ihre Gesamtbetriebskosten erhöht. Robuste Geräte sind für den Langzeitgebrauch konzipiert und benötigen weniger Updates. Während Verbrauchergeräte für den allgemeinen Gebrauch gut geeignet sind, sind robuste Geräte für anspruchsvolle Umgebungen wie den Einzelhandel oder die Arbeit im Außendienst unverzichtbar.
2. Langlebigkeit
Im Gegensatz zu Verbrauchergeräten sind robuste Geräte speziell dafür ausgelegt, extremen Bedingungen wie hohen Temperaturen standzuhalten. Sie sind für den Einsatz in Industrie- und Lagerumgebungen stoßfest, wasserdicht und staubdicht. Daher erfordern robuste Geräte während ihrer Lebensdauer weniger Wartung.
Auf der anderen Seite besteht bei Verbrauchergeräten eine hohe Ausfallwahrscheinlichkeit unter schwierigen Bedingungen, da sie nicht für raue Umgebungen ausgelegt sind. Daher haben sie im Vergleich zu robusten Geräten eine kürzere Lebensdauer.
3. Arbeitsumgebung
Die Wahl zwischen Consumer- und robusten Geräten hängt von den spezifischen Anforderungen und der Umgebung des jeweiligen Unternehmens ab. Die Arbeit in Lagerhallen und Einzelhandelsgeschäften ist hart und hektisch, und Consumer-Geräte sind aufgrund ihrer mangelnden Haltbarkeit nicht geeignet. Consumer-Geräte sind nicht für harte Bedingungen ausgelegt und werden normalerweise nicht im Einzelhandel eingesetzt.
Robuste Geräte hingegen sind für anspruchsvolle Umgebungen konzipiert. Sie verfügen außerdem über eine lange Akkulaufzeit, schnelle Prozessoren, robuste Bildschirme, bessere Akustik, Fallfestigkeit, großen Speicher und fortschrittliche Bildschirmtechnologien. Diese Merkmale stellen sicher, dass robuste Geräte auch unter schwierigen Bedingungen zuverlässig und ohne Funktionsstörungen funktionieren. Verbrauchergeräte hingegen benötigen möglicherweise zusätzlichen Schutz, um solche Umgebungen zu überstehen.
Arten robuster Handheld-Geräte für den Einzelhandel
Der Einzelhandel benötigt verschiedene robuste Handheld-Geräte, um die täglichen Aufgaben reibungslos, präzise und effizient zu erledigen. Diese Geräte sind für die anspruchsvollen Anforderungen des Einzelhandels konzipiert, von der Lagerbestandskontrolle bis zum Kundenservice. Zu den am häufigsten verwendeten robusten Handheld-Geräten im Einzelhandel gehören:
1. Robuste Barcode-Scanner
Robuste Scanner sind für eine schnelle und präzise Bestandsverwaltung unerlässlich. Sie helfen Mitarbeitern, Lagerbestände zu verfolgen, Preise zu überprüfen und den Kassenvorgang zu beschleunigen. Dank ihrer Robustheit überstehen sie wiederholte Stürze und starke Beanspruchung in Ladengängen und Lagern.
2. Robuste Smartphones
Im Gegensatz zu herkömmlichen Smartphones sind robuste Smartphones für den Dauereinsatz im Einzelhandel konzipiert. Sie ermöglichen Mitarbeitern die Kommunikation, die Verwaltung von Aufgaben und den Zugriff auf Geschäftsanwendungen, ohne sich um Schäden durch Staub, Feuchtigkeit oder versehentliches Herunterfallen sorgen zu müssen.
3. Robuste POS-Tablets
Diese Tablets dienen als mobile Kassen, sodass Mitarbeiter Kunden direkt im Verkaufsraum bedienen können. Dank ihrer robusten Bauweise und langen Akkulaufzeit erleichtern robuste POS-Tablets die Abwicklung von Transaktionen in Spitzenzeiten und verbessern das Einkaufserlebnis.
4. Robuste Handheld-Computer
Robuste Handheld-Computer vereinen die Funktionen von Scannern, Tablets und Kommunikationstools und werden häufig zur Lagerauffüllung, Produktsuche und Auftragsverwaltung eingesetzt. Sie sind vielseitig, langlebig und ideal für Lager- und Produktionsmitarbeiter.
Anwendungsfälle robuster Geräte im Einzelhandel
Im Einzelhandel sind Geschwindigkeit, Genauigkeit und Zuverlässigkeit entscheidend für das Kundenerlebnis. Robuste Handheld-Geräte spielen hier eine entscheidende Rolle und lösen die alltäglichen Herausforderungen der Mitarbeiter im Verkauf, an der Kasse und im Lager. Hier sind einige gängige Anwendungsfälle im Einzelhandel:
1. Inventar- und Lagerverwaltung
Manuelle Bestandsprüfungen sind langsam und fehleranfällig und führen oft zu ungenauen Bestandsdaten. Robuste Handheld-Geräte mit integrierten Barcode-Scannern ermöglichen es Mitarbeitern, Produkte schnell zu scannen, den Bestand in Echtzeit zu aktualisieren und Unstimmigkeiten zu vermeiden. So bleiben die Regale gefüllt und die Kunden zufrieden.
2. Kundenbetreuung im Geschäft
Kunden sind frustriert, wenn Mitarbeiter die Produktverfügbarkeit oder -details nicht sofort bestätigen können. Mit robusten Handheld-Geräten können Mitarbeiter auf Produktkataloge zugreifen, Lagerbestände standortübergreifend prüfen und sofort Informationen bereitstellen. Das verbessert den Kundenservice und reduziert entgangene Verkaufschancen.
3. Kasse & mobiles POS
Lange Warteschlangen an den Kassen frustrieren Kunden, insbesondere zu Stoßzeiten. Robuste Handheld-POS-Tablets ermöglichen mobiles Bezahlen, sodass Mitarbeiter Transaktionen überall im Laden abschließen können. Das beschleunigt die Abrechnung, verkürzt Wartezeiten und verbessert die Gesamteffizienz des Geschäfts.
4. Hinterzimmer- und Lagerbetrieb
Beim Umgang mit Waren in Lagern werden empfindliche Verbrauchergeräte häufig beschädigt. Robuste Handheld-Geräte halten Staub, Stürzen und Feuchtigkeit stand und unterstützen gleichzeitig die Kommissionierung, Etikettierung und Warenumlagerung. So gewährleisten sie reibungslose Abläufe zwischen Lager und Filiale.
Auswahl des richtigen robusten Geräts für den Einzelhandel
Angesichts der Art der Arbeit im Einzelhandel sollten Einzelhandelsunternehmen auf einige Faktoren achten, bevor sie geeignete robuste Geräte auswählen, die ihren Compliance- und Arbeitsanforderungen entsprechen. Dies sind einige wichtige Faktoren, die Einzelhandelsunternehmen bei der Auswahl robuster Geräte berücksichtigen sollten:
1. Gut lesbares Display
Der Einsatz robuster Geräte mit gut lesbaren, hochauflösenden Bildschirmen kann Abläufe im Einzelhandel, wie z. B. die Bestandsverwaltung und Selbstbedienungskassen, vereinfachen. Diese Bildschirme verbessern zudem das Markenimage des Geschäfts und steigern die Kundenbindung.
2. Reaktionsschneller Touchscreen
Es ist wichtig, einen reaktionsschnellen Touchscreen zu haben, der mit Handschuhen, nassen Händen oder einem Stift verwendet werden kann. Im Einzelhandel müssen Mitarbeiter Informationen schnell eingeben oder abrufen, oft während sie mit Produkten umgehen oder unter unterschiedlichen Bedingungen arbeiten. Ein Touchscreen, der unabhängig von diesen Faktoren funktionsfähig bleibt, gewährleistet Effizienz und nahtlosen Kundenservice.
3. Zertifikatskonform
Im Einzelhandel ist es entscheidend, einen Anbieter zu wählen, der robuste Geräte speziell für raue Umgebungen anbietet. Diese Geräte müssen über Zertifikate wie Ingress Protection (IP) und das American National Standards Institute verfügen, um nachzuweisen, dass sie zuverlässig und robust genug für stark frequentierte Einzelhandelsumgebungen sind.
Durch den Erwerb der oben genannten Zertifizierungen können Einzelhändler darauf vertrauen, dass ihre robusten Geräte den Belastungen des täglichen Gebrauchs standhalten und einen unterbrechungsfreien Betrieb und optimale Leistung im schnelllebigen Einzelhandelsumfeld gewährleisten.
Herausforderungen beim Management robuster Geräte im Einzelhandel
Verwaltung robuster Geräte können für den Einzelhandel eine Herausforderung darstellen, vor allem aufgrund der hohen betrieblichen Anforderungen und der unterschiedlichen Einsatzumgebungen. Einzelhändler verlassen sich bei verschiedenen wichtigen Funktionen auf robuste Geräte, darunter Bestandsverwaltung, Point-of-Sale-Transaktionen (POS), Auftragsabwicklung und Kundenbindung.
Allerdings tragen mehrere Faktoren dazu bei, dass die effektive Verwaltung dieser Geräte komplexer wird:
1. Robuste, für den Geschäftseinsatz geeignete Geräte
Da das IT-Team nicht in einer Filiale vor Ort ist, müssen die von den Mitarbeitern verwendeten robusten Geräte vorkonfiguriert und somit sofort einsatzbereit sein. Dies erfordert eine MDM-Lösung, die eine zentrale Verwaltung und die nahtlose Bereitstellung von Richtlinien auf den Geräten ermöglicht.
2. Operative Komplexität
Robuste Geräte im Einzelhandel haben vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Sie werden für viele verschiedene Zwecke eingesetzt, von robusten Tablets für die Bestandsverwaltung bis hin zu mPOS für Self-Checkout-Prozesse. Jede Anwendung erfordert eine effektive Verwaltung, um einen unterbrechungsfreien Betrieb zu gewährleisten. Um sicherzustellen, dass robuste Geräte in diesen unterschiedlichen Umgebungen optimal funktionieren, wird ihre Verwaltung noch komplexer.
3. Geräte- und Anwendungsausfallzeiten
Ausfallzeiten robuster Geräte stellen im Einzelhandel eine erhebliche Herausforderung dar, da sie den Geschäftsbetrieb stören und Arbeitsabläufe behindern. Diese Ausfallzeiten können Projekte verzögern, zu Kundenunzufriedenheit führen und Sicherheitsrisiken bergen. Sie wirken sich direkt auf die finanzielle Performance durch Umsatzeinbußen und Produktivitätsverluste aus.
Um diese Probleme zu mildern, müssen Einzelhändler eine MDM-Lösung für proaktive Wartung, regelmäßige Systemprüfungen und zeitnahe Software-Updates implementieren. Die Behebung von Ausfallzeiten robuster Geräte gewährleistet Betriebskontinuität, hält Servicestandards aufrecht und schützt die finanzielle Gesundheit.
4. Nutzerakzeptanz
Der effektive Einsatz robuster Geräte im Einzelhandel erfordert eine benutzerfreundliche Schnittstelle für Mitarbeiter und Kunden. Es ist wichtig, dass diese Geräte eine kurze Lernkurve aufweisen und in der Nutzung rationalisiert sind. Mit einer nahtlosen Lösung zur Verwaltung robuster Geräte können diese Geräte mit einer einfachen Benutzeroberfläche konfiguriert werden. Dies minimiert die Schulungszeit der Mitarbeiter und maximiert die Benutzerakzeptanz.
5. Sicherheit
Robuste Geräte wie POS-Systeme und Kartenscanner enthalten den Suchverlauf bzw. die Zahlungsdetails der Kunden. Um die Sicherheit der Kundendaten zu verbessern und Datenlecks vorzubeugen, sollten diese Daten verschlüsselt und der Zugriff auf diese Geräte und ihre Daten konfiguriert werden.
Vorteile des Rugged Device Management für den Einzelhandel
1. Besserer Kundenservice und Personalisierung
Kunden suchen immer nach einem personalisierten Einkaufserlebnis. Eine MDM-Lösung ermöglicht ein einheitliches Branding des Unternehmens auf allen im Einzelhandel eingesetzten Geräten. Dies fördert die Markenbekanntheit, die für den Aufbau einer langfristigen Kundenbindung von entscheidender Bedeutung ist.
Durch die detaillierte Überwachung der Geräteleistung minimiert MDM Ausfallzeiten und ermöglicht eine schnelle Fehlerbehebung bei auftretenden Problemen. Dies stellt sicher, dass die Kunden durchweg positive Erfahrungen mit den Geräten machen, was ihre allgemeine Zufriedenheit steigert.
2. Betriebseffizienz
Robuste Geräte wie Tablets für Kassensysteme und mobile RFID-Lesegeräte erfordern ständige Überwachung und Wartung, um eine optimale Funktion zu gewährleisten. MDM-Software ermöglicht den Fernzugriff auf diese Geräte und erlaubt Administratoren, deren Status in Echtzeit zu überwachen.
Mithilfe einer leistungsstarken MDM-Lösung können Administratoren regelmäßig den Zustand jedes Geräts überprüfen, beispielsweise Akkustand, Speichernutzung und Netzwerkverbindung. Diese proaktive Überwachung hilft, potenzielle Probleme frühzeitig zu erkennen und zu beheben. Darüber hinaus können Administratoren Geräte bei Bedarf fernsteuern und konfigurieren und so einen unterbrechungsfreien Betrieb im Einzelhandel gewährleisten.
3. Verbesserte Geräteleistung
Viele robuste Geräte interagieren direkt mit den Kunden im Einzelhandel und übernehmen Lager- und Backend-Funktionen. Daher ist es wichtig, dass sie ihr volles Potenzial ausschöpfen. Eine MDM-Lösung verbessert die Leistung robuster Geräte, indem sie diese effektiv verwaltet.
Mit MDM können Administratoren sicherstellen, dass die Geräte für Bestandsverfolgung, Auftragsabwicklung und Logistik in optimalem Zustand sind. Indem die Software und Firmware des Geräts auf dem neuesten Stand gehalten und optimiert werden, trägt MDM dazu bei, ein hohes Leistungsniveau aufrechtzuerhalten und sicherzustellen, dass robuste Geräte reibungslos funktionieren. Dies führt zu unterbrechungsfreien Einzelhandelsabläufen und einer besseren Kundenbindung.
4. Abhilfe gegen Sicherheitsrisiken und Gerätediebstahl
Im Einzelhandel werden robuste Geräte für verschiedene Zwecke verwendet und sogar von den Mitarbeitern gemeinsam genutzt. Geräte wie RFID-Scanner enthalten Kundendaten und -informationen. Daher ist es wichtig, dass die Geräte ständig geschützt sind, um die Unternehmensdaten zu schützen. MDM-Software verbessert die Sicherheit solcher Geräte durch die Implementierung robuster Sicherheitsmaßnahmen.
Administratoren können strenge Kennwortrichtlinien durchsetzen und so sicherstellen, dass nur autorisiertes Personal auf vertrauliche Daten zugreifen kann. Mit MDM können Sie außerdem den Benutzerzugriff auf bestimmte Funktionen oder Daten blockieren und so potenzielle Informationslecks verhindern. Darüber hinaus kann MDM in einer so schnelllebigen Umgebung bei Verlust oder Diebstahl eines Geräts Daten aus der Ferne löschen, um unbefugten Zugriff zu verhindern und so die vertraulichen Informationen des Unternehmens zu schützen.
Hauptmerkmale für robustes Gerätemanagement im Einzelhandel
1. Kioskmodus
Kiosk Modussteuerungen Der Zugriff auf Ihre Geräte wird eingeschränkt, um deren bestimmungsgemäße Verwendung zu gewährleisten. Geräte werden auf bestimmte Anwendungen beschränkt, wodurch unbefugter Zugriff verhindert wird. Dies ist vorteilhaft für Einzelhandelsgeschäfte mit Selbstbedienungskassen, interaktiven Produktkatalogen oder Kundenfeedback-Stationen und stärkt die Kundenbindung.
Sie können Ihr Gerät auf zwei Arten von Kioskmodi einstellen:
- Einzel-App-Modus: In diesem Modus kann auf Geräten wie robusten Tablets oder Kassensystemen jeweils nur eine Anwendung ausgeführt werden. Dies fördert die Konzentration, indem Ablenkungen minimiert und das Risiko von Datenverlusten reduziert werden. Darüber hinaus kann der Modus auch an Selbstbedienungskassen eingesetzt werden und gewährleistet so ein reibungsloses und effizientes Kundenerlebnis.
- Multi-App-Modus: Dieser Modus ermöglicht es Geräten, mehrere Anwendungen gleichzeitig auszuführen. So können Sie wichtige Arbeitsanwendungen auf einem einzigen Gerät zusammenführen, den Arbeitsablauf optimieren und die Suche nach verschiedenen Anwendungen für Ihre Mitarbeiter überflüssig machen. Dies steigert die Konzentration und Produktivität Ihrer Mitarbeiter.
2. Bewerbungsmanagement
Eine MDM-Lösung ermöglicht die präzise Steuerung, welche Apps auf Mobilgeräten installiert und ausgeführt werden dürfen. So wird sichergestellt, dass Mitarbeiter ausschließlich geschäftsrelevante Apps nutzen und Kunden auf den Endgeräten die benötigten Tools verwenden können. Die Anwendungsverwaltung erlaubt die Ferninstallation, Aktualisierung und Deinstallation von öffentlichen und privaten Apps auf allen Geräten im Einzelhandel. Dies gewährleistet ein einheitliches Kundenerlebnis und optimale Mitarbeiterproduktivität.
3. Inhaltsverwaltung
Mit Content-Management-Systemen können Sie Inhalte wie Werbevideos, Produktbilder und Präsentationen auf digitalen Displays ferngesteuert aktualisieren und planen. So stellen Sie sicher, dass Ihre Bildschirme stets die richtigen Inhalte zum richtigen Zeitpunkt anzeigen und verbessern dadurch die Kundenbindung.
4. Fernüberwachung und -wartung
Überwachen Sie Geräte aus der Ferne, um deren Zustand und Nutzung zu analysieren. Umfassende Berichte auf Geräteebene liefern Einblicke in Kennzahlen wie Datenverbrauch, Akkuverbrauch, Geräteaktivität und etwaige Sicherheitslücken. Darüber hinaus ermöglicht ein MDM-Dashboard die Fernüberwachung wiederkehrender IT-Aufgaben wie Geräteupdates, das Leeren des Geräte-Caches oder den Neustart eines Geräts bei Bedarf.
5. Fehlerbehebung aus der Ferne
Die Fernwartung ermöglicht die aktive Überwachung von Geräten und die sofortige Behebung von Problemen durch Fernzugriff auf den Gerätebildschirm. Dank dieser Fernzugriffsfunktion können IT-Mitarbeiter Probleme diagnostizieren und beheben, ohne physisch vor Ort eingreifen zu müssen, was Zeit und Ressourcen spart.
MDM minimiert Geräteausfallzeiten durch sofortige Lösung technischer Probleme und sorgt dafür, dass der Einzelhandelsbetrieb reibungslos und effizient abläuft. Die Möglichkeit, Echtzeit-Support bereitzustellen, verbessert die allgemeine Gerätezuverlässigkeit und verringert die Auswirkungen technischer Störungen auf das Geschäft.
6 Branding
Mit Branding können Einzelhändler verschiedene Markenelemente wie den Startbildschirm, den Sperrbildschirm und das Unternehmenslogo auf robuste Geräte in Ihrem Unternehmen übertragen. Sie können Ihr Unternehmenslogo als Hintergrundbild für den Start- oder Sperrbildschirm festlegen und Ihre Gerätebildschirme personalisieren.
7. Betriebssystem-Updates
Einzelhandelsunternehmen können mithilfe einer MDM-Lösung Software- und Betriebssystem-Updates je nach den Anforderungen Ihres Unternehmens planen, automatisieren oder verzögern. Dadurch wird sichergestellt, dass Updates zum optimalen Zeitpunkt erfolgen und Betriebsunterbrechungen minimiert werden.
Durch die effektive Verwaltung von Aktualisierungsprozessen können Sie die Gerätefunktionalität und -sicherheit aufrechterhalten, ohne wichtige Aufgaben zu unterbrechen. Darüber hinaus sorgt die Möglichkeit, Aktualisierungszeitpläne anzupassen, dafür, dass die Aktualisierungen mit Ihrem Arbeitsablauf harmonieren und so die Produktivität und Effizienz maximieren.
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