Da moderne Arbeitsmodelle zwischen Remote-, Hybrid- und Büroarbeit wechseln, ist die Grenze zwischen privaten und geschäftlichen Geräten nicht mehr klar erkennbar. Mitarbeiter wechseln zwischen Laptops, Smartphones und Tablets; manche werden von der IT-Abteilung ausgegeben, andere besitzen sie persönlich und oft im selben Arbeitsablauf.
Diese Gerätevielfalt stellt für IT-Teams eine doppelte Herausforderung dar: Sie müssen einerseits verwaltete (unternehmenseigene) Geräte sichern und andererseits die wachsende Zahl nicht verwalteter (BYOD-)Geräte schützen.

Lassen Sie uns den Unterschied zwischen verwalteten und nicht verwalteten Geräten untersuchen, was sie für Ihre Sicherheitslage bedeuten und wie Sie beide schützen können, ohne den Benutzern oder Ihrem Compliance-Team das Leben schwerer zu machen.
Verwaltete vs. nicht verwaltete (BYOD) Geräte: Was ist der Unterschied?
| Merkmal | Verwaltete Geräte | Nicht verwaltete (BYOD) Geräte |
| Eigentumsstruktur | Organisation | Mitarbeiter |
| IT-Steuerung | Vollständig (über UEM) | Eingeschränkt (durch UEM über Container oder App-Level-Steuerung gesichert) |
| Durchsetzung der Sicherheitsrichtlinien | Systemweit | Container- und App-spezifisch |
| Anwendungsfall | Nur für die Arbeit | Arbeit + Privat |
| Sichtbarkeit | Hoch (Überwachung auf Geräteebene) | Eingeschränkt (nur Unternehmensdaten) |
| Risikoprofil | Niedriger (vollständig verwaltet) | Höher (gemeinsame Nutzung, geringere Kontrolle) |
| Geeignet für | Regulierte oder sicherheitsorientierte Umgebungen wie BFSI und Regierungsorganisationen. | Hybride/Remote-Arbeitsumgebungen wie Unternehmen, Dienstleistungsagenturen. |
Beim Aufbau einer modernen Geräteverwaltungsstrategie ist es wichtig zu verstehen, wie sich unternehmenseigene und mitarbeitereigene Geräte nicht nur hinsichtlich des Eigentums unterscheiden, sondern auch hinsichtlich der Art und Weise, wie sie konfiguriert, gesichert und überwacht werden.
Was sind verwaltete Geräte?
Verwaltete Geräte sind Endpunkte, die Eigentum des Unternehmens sind und in einer zentralen Geräteverwaltungslösung wie einer Unified Endpoint Management (UEM)-Software registriert sind. Diese Geräte stehen vollständig unter der Kontrolle der IT-Abteilung. Administratoren können Sicherheitsrichtlinien durchsetzen, Betriebssystem- und App-Updates bereitstellen, Richtlinieneinstellungen konfigurieren, Geräte- und Benutzeraktivitäten überwachen und bei Bedarf Fehler per Fernzugriff beheben.
Zu den wichtigsten Merkmalen verwalteter Geräte gehören:
- Firmeneigene Hardware
- Bei der MDM/UEM-Plattform registriert
- Vollständige Transparenz und Kontrolle für IT-Teams
- Durchgesetzte Sicherheitsrichtlinien (Verschlüsselung, Anwendungsverwaltung, Passcode-Richtlinien usw.)
- Ideal für den Einsatz im Unternehmen mit geringer bis keiner privaten Nutzung
Anwendungsfall: Ein Logistikunternehmen gibt seinem Lieferpersonal Android-Tablets aus, die nur mit arbeitsbezogenen Apps vorkonfiguriert und über den Kioskmodus gesperrt sind, um Missbrauch zu verhindern.
Was sind nicht verwaltete (BYOD) Geräte?
Nicht verwaltete Geräte, allgemein bezeichnet als BYOD (eigenes Gerät mitbringen), sind persönliche Smartphones, Laptops oder Tablets, mit denen Mitarbeiter auf Unternehmensressourcen zugreifen. Diese Geräte sind nicht vollständig in einem UEM registriert, verfügen aber möglicherweise über einfache Sicherheitskontrollen wie Containerisierung oder app-basierte Verwaltung zum Schutz von Geschäftsdaten.
Schlüsseleigenschaften:
- Mitarbeitereigene Hardware
- Eingeschränkte oder keine Kontrolle auf Geräteebene durch die IT
- Datentrennung durch Container oder app-spezifische Richtlinien
- Potenziell höheres Risiko aufgrund persönlicher Nutzungsmuster
- Wird häufig in hybriden oder Remote-Arbeitsumgebungen verwendet
Anwendungsfall:
Ein Mitarbeiter greift von seinem privaten iPhone auf seine geschäftlichen E-Mails und Geschäfts-Apps zu. Dieses iPhone verfügt über einen sicheren Arbeitscontainer, der von der UEM-Lösung des Unternehmens verwaltet wird.
Ist BYOD ein Sicherheitsrisiko? Nein, wenn es richtig gemanagt wird
BYOD hat in IT-Kreisen oft einen schlechten Ruf, und das nicht ganz ohne Grund. Persönliche Geräte verfügen über unterschiedliche Konfigurationen, unbekannte Angriffsflächen und eingeschränkte IT-Sichtbarkeit.
Aber hier ist die Wahrheit: BYOD ist nicht grundsätzlich unsicher.
Das eigentliche Risiko liegt in der Art und Weise, wie es verwaltet oder schlecht verwaltet wird.
Mit den richtigen Kontrollmechanismen kann BYOD sowohl sicher als auch flexibel sein. Moderne Verwaltungstools erleichtern den Schutz von Daten, ohne die Benutzer zu behindern.
Moderne Tools, die sicheres BYOD ermöglichen
- UEM-Lösungen mit BYOD-Registrierung: Führende UEMs unterstützen BYOD jetzt mit selektiver Steuerung und verwenden Container und Profile anstelle einer vollständigen Geräteverwaltung.
- Containerisierung: Schafft einen sicheren, isolierten Arbeitsbereich auf privaten Geräten. Arbeitsdaten bleiben verschlüsselt, richtliniengesteuert und können gelöscht werden, ohne dass persönliche Inhalte beeinträchtigt werden.
- Bedingter und Zero-Trust-Zugriff: Wendet Zugriffsregeln basierend auf Gerätezustand, Betriebssystem, Standort und Compliance an. Nur verifizierte Geräte erhalten Zugriff auf Geschäftsanwendungen.
Mit diesen Tools ist BYOD kein Risikovektor mehr, sondern wird zu einer kontrollierten, sicheren Erweiterung Ihres Unternehmensökosystems.
Die richtige Gerätestrategie wählen: Verwaltet, nicht verwaltet oder beides?
Es gibt keinen einheitlichen Ansatz für die Endpunktstrategie. Die richtige Mischung – ob verwaltete Geräte, BYOD oder beides – hängt von den organisatorischen Abläufen, den Compliance-Anforderungen und der Arbeitsweise Ihrer Teams ab.
In der Praxis kombinieren viele Unternehmen beides: verwaltete Geräte für Rollen, die strenge Kontrolle benötigen, und sicheres BYOD für mehr Flexibilität bei geringerem Risiko. Um dieses Gleichgewicht zu erreichen, müssen IT-Leiter sowohl unternehmensweite Prioritäten als auch Anforderungen auf Geräteebene hinsichtlich Kontrolle, Kosten und Benutzererfahrung bewerten.
Zu berücksichtigende unternehmensweite Faktoren:
- Einhaltung gesetzlicher Vorschriften: Im Gesundheitswesen, im Finanzwesen und in der Luftfahrt sind vollständig verwaltete und verschlüsselte Geräte die Standardeinstellung.
- Sicherheitslage: Organisationen mit hohem Risiko (z. B. Regierungsauftragnehmer, kritische Infrastruktur) benötigen eine Kontrolle, die BYOD-Modelle nicht vollständig gewährleisten können.
- Arbeitsmodell: An entfernten Arbeitsplätzen können sowohl verwaltete als auch BYOD-Geräte effektiv genutzt werden, da verwaltete Geräte für IT-Konsistenz sorgen; BYOD sorgt für mehr Flexibilität und beschleunigt die Einarbeitung.
- IT-Ressourcen und Overhead: Die Verwaltung firmeneigener Geräte ist ressourcenintensiv, während BYOD zwar die Hardwarekosten senkt, aber die Durchsetzung von Richtlinien erschwert.
- Benutzererfahrung und Flexibilität: BYOD funktioniert, wenn der Zugriff reibungslos erfolgt und persönliche Daten vertraulich bleiben. Dies erhöht die Benutzerzufriedenheit und Produktivität.
Zu bewertende gerätespezifische Faktoren:
| Faktor | Verwaltete Geräte | BYOD (Nicht verwaltete Geräte) |
| Kontrolle erforderlich | Hoch (Volle Kontrolle über Gerät und Apps) | Selektiv (auf Datenebene oder app-spezifisch) |
| Gerätebereitstellung | Zentralisiert durch die IT | Von Mitarbeitern initiiert |
| Lebenszyklusverwaltung | Von der IT verfolgt, aktualisiert und außer Betrieb genommen | Für die IT nicht vollständig sichtbar |
| App-Verteilung | Direkt über UEM oder privaten App Store | Beschränkt auf genehmigte Container/Apps |
| Support und Fehlerbehebung | Fernzugriff, Diagnose aktiviert | Erfordert möglicherweise die Teilnahme des Benutzers oder Zugriff auf App-Ebene |
| Betriebskosten | Hoch (Gerätekauf und -wartung) | Niedrig (Kosten werden auf den Mitarbeiter abgewälzt) |
So sichern Sie verwaltete Geräte
Die Sicherung verwalteter Geräte ist ein grundlegendes Element jeder IT-Strategie. IT-Teams können Betriebssystem, Apps, Daten und Netzwerkzugriffe unabhängig von Benutzern oder Drittanbieter-Tools sichern.
Mit einem Unified Endpoint Management (UEM)-Lösung Sobald diese Maßnahmen vorhanden sind, können Unternehmen diese in großem Umfang auf Android, iOS, Windows, macOS, ChromeOS und Linux durchsetzen.
So können moderne Organisationen ihre verwalteten Geräte effektiv schützen:
1. Betriebssystem-Update und Patch-Management
Die Aktualisierung des Betriebssystems ist unerlässlich. UEM-Lösungen ermöglichen IT-Teams die Automatisierung von Betriebssystem-Upgrades und die Bereitstellung von Sicherheitspatches ohne manuelle Benutzereingriffe.
- Bei Android umfasst dies zeitnahe Upgrades der Betriebssystemversion, um das Risiko bekannter Sicherheitslücken zu minimieren.
- Für Windows, ChromeOS und macOS können UEMs sowohl wichtige Updates als auch kritische Sicherheitspatches auf allen Endpunkten erzwingen.
- Dadurch wird sichergestellt, dass alle Geräte stets den neuesten Sicherheitsstandards und Funktionssätzen entsprechen.
2. Patchen von Drittanbieteranwendungen
Neben dem Betriebssystem liegen die meisten Schwachstellen in Anwendungen von Drittanbietern. UEMs ermöglichen IT-Teams Folgendes:
- Überwachen und patchen Sie häufig verwendete Apps wie Browser, Messaging-Tools und Produktivitätssuiten
- Automatisieren Sie Updates für Apps wie Zoom, Chrome und Slack
- Reduzieren Sie Risiken, ohne von Benutzeraktionen abhängig zu sein
3. Datenverschlüsselung
Daten müssen im Ruhezustand sicher bleiben. UEMs können native Verschlüsselungsprotokolle geräteübergreifend erzwingen. Beispiel:
- BitLocker-Verschlüsselung für Windows-Endpunkte.
- FileVault-Verschlüsselung für macOS-Geräte.
Dadurch wird sichergestellt, dass die Daten auch bei Verlust oder Diebstahl eines Geräts unlesbar und vor unbefugtem Zugriff geschützt bleiben.
4. Kioskmodus
Für unternehmenseigene Frontline-Geräte, Kiosk-Modus beschränkt die Nutzung auf eine einzelne App oder einen vordefinierten Satz von Apps und hilft:
- Die Verwendung von Einzel-App-Kioskmodus um Geräte auf eine bestimmte App oder eine ausgewählte Gruppe von Apps zu sperren.
- An Einzelhandelskassen, in Feldwerkzeugen und Feedback-Kiosken
- Steigerung der Konzentration und Produktivität durch die Begrenzung von Ablenkungen
- Minimieren von Sicherheitsrisiken durch Blockieren unnötiger Systemzugriffe
5. Geräteauthentifizierung (kontextabhängige Zugriffskontrollen)
Mithilfe kontextbezogener Parameter kann die IT:
- Definieren Sie Zugriffsregeln basierend auf dem Kontext wie Zeit, Standort und Netzwerk
- Beschränken Sie den Zugriff außerhalb der Geschäftszeiten oder aus riskanten Regionen
- Anwenden 'Schlüsselkarten-Stil' Logik, um nur vertrauenswürdige Zugriffsbedingungen zuzulassen
- Verhindern Sie unbefugten Zugriff ohne ständige manuelle Überwachung
6. Just-in-Time (JIT)-Administratorzugriff
Permanente Administratorrechte stellen ein Sicherheitsrisiko dar. Just-in-Time-Zugriff (JIT) Ermöglicht die vorübergehende Erhöhung von Berechtigungen für bestimmte Aufgaben und entzieht die Administratorrechte nach einer festgelegten Zeit automatisch. Dies ist besonders wertvoll für verwaltete Desktops und Laptops, da Benutzer nur dann erweiterte Zugriffsrechte erhalten, wenn dies unbedingt erforderlich ist, und keine Sekunde länger.
7. VPN-Tunneling
Ein sicherer, verschlüsselter Tunnel ist unerlässlich, wenn Geräte eine Verbindung zu öffentlichen oder privaten Netzwerken herstellen. UEM-integrierte Endpoint-Sicherheitslösungen können die ständige oder bedingte VPN-Nutzung erzwingen und so sicherstellen, dass der gesamte Unternehmensverkehr über sichere Kanäle geleitet wird. Dies schützt Daten während der Übertragung und verbirgt Unternehmensaktivitäten vor böswilligen Akteuren.
8. Filterung von Webinhalten
Durch die Einschränkung des Zugriffs auf nicht arbeitsbezogene oder bösartige Websites verhindert die Webfilterung die versehentliche Gefährdung durch Phishing, Malware oder unnötige Inhalte. Administratoren können bestimmte Domänenkategorien wie soziale Medien, Inhalte für Erwachsene oder E-Commerce direkt blockieren und so die Produktivität steigern und gleichzeitig die Endpunkthygiene verbessern.
9. Zertifikatsbasierte WLAN- und VPN-Authentifizierung
Anstatt sich auf gemeinsame Anmeldeinformationen zu verlassen, können UEMs digitale Zertifikate an Endpunkte verteilen, um eine nahtlose und sichere Netzwerkauthentifizierung zu gewährleisten. Dies ist besonders effektiv auf Android- und Windows-Unternehmensgeräten und ermöglicht eine Zero-Touch-Verbindung zu genehmigten Netzwerken und VPNs.
10. Passcode- und Authentifizierungsrichtlinien
Die Vorgabe starker, regelmäßig wechselnder Passwörter ist von grundlegender Bedeutung. Diese Maßnahmen verringern das Risiko eines unbefugten Gerätezugriffs. UEMs können Folgendes durchsetzen:
- Minimale Passcode-Komplexität
- Anforderungen an die biometrische Authentifizierung
- Automatische Sperre nach Leerlaufzeiten
11. Integration mit Mobile Threat Defense (MTD)
Die UEM- und MTD-Integration erweitert den Schutz vor mobilen Bedrohungen wie:
- Gerootete oder gejailbreakte Geräte
- Schädliche Apps
- Ungesicherte WLAN-Verbindungen
UEMs können automatisierte Reaktionen auslösen, beispielsweise das Isolieren oder Löschen des Geräts, wenn Bedrohungen erkannt werden.
12. Periphere Einschränkungen
Um unbefugte Datenübertragungen zu verhindern, können UEMs die Nutzung von Peripheriegeräten wie USB-Anschlüssen, SD-Kartensteckplätzen und externen Speichergeräten wie USB-Sticks und Festplatten blockieren. Dies ist in regulierten Branchen und zum Schutz sensibler Daten erforderlich.
13. Standortverfolgung und Geofencing
UEMs bieten Standortverfolgung in Echtzeit für verlorene oder gestohlene Geräte. Darüber hinaus ermöglicht Geofencing Administratoren, virtuelle Grenzen zu erstellen und standortbasierte Richtlinien anzuwenden. Beispielsweise kann die Kamera deaktiviert oder bestimmte Apps blockiert werden, wenn ein Gerät eine sichere Einrichtung betritt.
14. Netzwerkkonfigurationsverwaltung
Administratoren können WLAN-, VPN- und Proxy-Einstellungen geräteübergreifend per Fernzugriff konfigurieren. Die Nutzung öffentlicher WLANs kann eingeschränkt und sichere Unternehmensnetzwerke automatisch erzwungen werden, wodurch das Risiko von Man-in-the-Middle-Angriffen (MitM) verringert wird.
15. Benutzer-, Geräte- und Untergruppenrichtlinien
UEMs unterstützen die logische Gruppierung von Benutzern und Geräten basierend auf Rollen, Standort oder Abteilung. Dies ermöglicht eine maßgeschneiderte Richtliniendurchsetzung, eine einfachere Delegation der IT-Kontrolle und ein skalierbares Geräte-Lebenszyklusmanagement.
16. Steuerung der Kommunikationseinstellungen
Die IT-Abteilung kann Gerätekommunikationsfunktionen wie ausgehende Anrufe, SMS/MMS und Bluetooth-Freigabe regulieren. Die Einschränkung dieser Funktionen verhindert Datenexfiltration und setzt Unternehmensrichtlinien durch.
17. Fernüberwachung und -verwaltung (RMM)
Administratoren können Befehle wie Sperren, Neustarten, Löschen oder Zurücksetzen von einer zentralen Konsole aus erzwingen. Gerätezustandsparameter (z. B. Akku, Arbeitsspeicher und Speicher) können in Echtzeit überwacht werden. Die Remote-Fehlerbehebung minimiert zudem Ausfallzeiten und reduziert den Bedarf an Vor-Ort-Support.
18. Automatisierte Compliance-Überwachung und -Behebung
Durch kontinuierliches automatisiertes Monitoring werden Geräte proaktiv auf Compliance-Probleme geprüft, beispielsweise auf deaktivierte Verschlüsselung, veraltete Betriebssysteme oder Geräte, die gegen Richtlinien verstoßen. Die automatische Behebung erfolgt sofort. Aktionen wie:
- Automatische Bildschirmsperre
- Warnmeldungen anzeigen
- Löschen von Unternehmensdaten
helfen, die Sicherheitslage ohne manuelle Eingriffe aufrechtzuerhalten.
Umgang mit nicht verwalteten (BYOD-)Geräten
Die Verwaltung und Sicherung nicht verwalteter oder BYOD-Geräte (Bring Your Own Device) stellt besondere Herausforderungen dar. Da das Unternehmen diese Geräte weder besitzt noch vollständig kontrolliert, kann die Durchsetzung standardmäßiger Sicherheitsmaßnahmen schwieriger sein. Mit den richtigen Tools und Strategien können IT-Teams jedoch sicherstellen, dass BYOD-Geräte den Sicherheitsstandards des Unternehmens entsprechen.
So können Unternehmen nicht verwaltete Geräte sichern:
1. Containerisierung
Containerisierung ist eine der effektivsten Methoden, um Arbeits- und Privatdaten auf BYOD-Geräten zu trennen. Ein Arbeitscontainer kapselt Unternehmens-Apps, -Daten und -Dokumente und isoliert sie so von den privaten Apps und Dateien des Benutzers.
Dadurch wird sichergestellt, dass vertrauliche Unternehmensinformationen auch dann geschützt sind, wenn der private Teil des Geräts kompromittiert wird. Mit UEM-Lösungen ermöglicht die Containerisierung zudem eine detaillierte Kontrolle über Arbeits-Apps, z. B. die Durchsetzung von Verschlüsselung, die Kontrolle des Datenzugriffs und sogar das Remote-Löschen des Arbeitscontainers, ohne dass persönliche Daten beeinträchtigt werden.
2. Bewerbungsmanagement
Auch wenn BYOD-Geräte möglicherweise nicht zentral verwaltet werden, können IT-Teams die im Arbeitscontainer auf diesen Geräten bereitgestellten Apps dennoch steuern. Administratoren können Anwendungen blockieren und zulassen oder eine Liste zulässiger Anwendungen erstellen, um sicherzustellen, dass Endbenutzer nur auf vertrauenswürdige Anwendungen zugreifen können.
Darüber hinaus können verwaltete App-Konfigurationen angewendet werden, um Apps gemäß Unternehmensrichtlinien zu konfigurieren. Beispielsweise können Unternehmen Einstellungen wie die Einschränkung der Kopier- und Einfügefunktion für vertrauliche Dokumente erzwingen.
3. Durchsetzung von Sicherheitsrichtlinien
Um die Sicherheit von Arbeitsdaten auf BYOD-Geräten zu gewährleisten, können Unternehmen eine Reihe von Sicherheitsrichtlinien für den Arbeitscontainer durchsetzen, beispielsweise:
- Datenverschlüsselung für arbeitsbezogene Daten, die im Container gespeichert sind (um sicherzustellen, dass die Daten auch bei Verlust oder Diebstahl des Geräts geschützt sind).
- Passcode-Richtlinien für Arbeitscontainer erfordern die Eingabe eines sicheren Passcodes vor dem Zugriff auf Unternehmensressourcen. Dies kann biometrische Authentifizierungsoptionen wie Fingerabdruck-Scanning oder Gesichtserkennung für zusätzliche Sicherheit umfassen.
- Durch die Durchsetzung dieser Richtlinien können Unternehmen das Risiko eines unbefugten Zugriffs auf Arbeitsdaten verringern und gleichzeitig den Benutzern ermöglichen, ihre persönlichen Daten getrennt zu halten.
4. Bedingter E-Mail-Zugriff
E-Mails sind häufig ein Hauptgrund für Datenschutzverletzungen, insbesondere auf BYOD-Geräten, auf denen der Gerätebesitzer die Möglichkeit hat, Apps von Drittanbietern zu installieren und zu nutzen. Um den E-Mail-Zugriff zu sichern, können Unternehmen bedingte Zugriffsrichtlinien verwenden. So wird sichergestellt, dass nur Geräte, die bestimmte Sicherheitsanforderungen wie Geräteverschlüsselung, Betriebssystemversion usw. erfüllen, auf Unternehmens-E-Mail-Konten zugreifen können. Dadurch wird sichergestellt, dass der Zugriff auf Unternehmens-E-Mails auch dann eingeschränkt oder kontrolliert werden kann, wenn das Gerät nicht vollständig konform ist.
5. Data Loss Prevention (DLP) auf Containerebene
Datenverlustprävention (DLP) Funktionen können auf Containerebene erzwungen werden, um sicherzustellen, dass Unternehmensdaten innerhalb des Arbeitscontainers nicht unberechtigt weitergegeben werden. Dies kann Folgendes umfassen:
- Einschränken der Kopier- und Einfügefunktion von Arbeits-Apps bis hin zu persönlichen Apps oder anderen nicht autorisierten Bereichen.
- Screenshots deaktivieren um zu verhindern, dass vertrauliche Daten erfasst und weitergegeben werden.
- Einschränken der Dateifreigabe zwischen geschäftlichen und privaten Apps, um unbefugte Datenübertragungen zu verhindern.
DLP-Tools auf Containerebene stellen sicher, dass vertrauliche Informationen auch dann geschützt bleiben, wenn ein Gerät kompromittiert wird oder verloren geht.
6. Inhaltsverwaltung
Die Verwaltung der Inhalte auf BYOD-Geräten, insbesondere von Dokumenten und Dateien, die Teil des Arbeitscontainers sind, ist für die Datensicherheit von entscheidender Bedeutung. IT-Teams können Richtlinien für den Zugriff auf und die Nutzung von Inhalten durchsetzen.
Beispielsweise können Dokumente möglicherweise nur in bestimmten Apps angezeigt werden, und das Herunterladen oder Drucken von Dokumenten kann eingeschränkt sein, um unbefugten Datenabfluss zu verhindern. Content-Management-Systeme stellen sicher, dass Mitarbeiter weiterhin auf notwendige Arbeitsdokumente zugreifen können, ohne die Sicherheit zu gefährden.
7. Fernunterstützung
Im Falle eines Sicherheitsvorfalls oder wenn ein Benutzer Unterstützung benötigt, können IT-Administratoren mithilfe von Remote-Support-Tools Probleme beheben oder Lösungen direkt auf BYOD-Geräten bereitstellen. Wenn beispielsweise ein BYOD-Gerät kompromittiert wird oder der Mitarbeiter auf ein Problem stößt, das zu einer Sicherheitsverletzung führen könnte, kann die IT-Abteilung per Fernzugriff auf das Gerät zugreifen, seinen Status überwachen und notwendige Sicherheitsupdates oder -richtlinien anwenden. Dies gewährleistet eine schnelle Problemlösung und gewährleistet gleichzeitig die Sicherheit des Geräts.
Mit Scalefusion wird die Sicherung sowohl verwalteter als auch nicht verwalteter Geräte nahtlos
Mit der zunehmenden Verbreitung von Hybridarbeit und BYOD ist die Sicherung sowohl verwalteter als auch nicht verwalteter Geräte heute eine zentrale IT-Verantwortung. Scalefusion unterstützt IT-Teams bei der Verwaltung und dem Schutz von Geräten auf Plattformen wie Windows, Android, iOS, macOS, Linux und ChromeOS.
Die IT-Abteilung kann Sicherheitsrichtlinien mithilfe von Geräteprofilen zentral durchsetzen und so die Konformität sowohl unternehmenseigener als auch privater Geräte sicherstellen. Mit automatisierten Kontrollen und konsequenter Durchsetzung reduziert Scalefusion das Risiko, ohne dass Benutzer eingreifen müssen.
Darüber hinaus schützt es vertrauliche Daten und sorgt gleichzeitig für eine hohe Benutzerfreundlichkeit der Geräte. Dies ermöglicht Flexibilität ohne Kompromisse bei der Sicherheit. Unabhängig davon, ob es sich um unternehmenseigene oder mitarbeitereigene Geräte handelt, vereinfacht Scalefusion die Einhaltung von Vorschriften und das Risikomanagement ohne die übliche Komplexität.
Stärken Sie Ihre Sicherheitslage und verwalten Sie Geräte auf die richtige Weise.
Vereinheitlichen Sie noch heute die Steuerung auf allen Geräten.
Häufig gestellte Fragen
1. Was ist Sicherheitsgeräteverwaltung?
Beim Sicherheitsgerätemanagement werden Tools wie UEM oder MDM eingesetzt, um Sicherheitsrichtlinien auf Unternehmens- und Privatgeräten zu überwachen, zu konfigurieren und durchzusetzen. Es gewährleistet den Schutz sensibler Daten, die Einhaltung von Compliance-Anforderungen und die Sicherheit der Geräte durch Zugriffskontrolle, Patches und Verschlüsselung.
2. Können BYOD-Geräte Branchenvorschriften wie HIPAA oder DSGVO erfüllen?
Ja, BYOD-Geräte können Vorschriften wie HIPAA oder DSGVO einhalten, wenn die richtigen Sicherheitsmaßnahmen angewendet werden. Mit UEM, Containerisierung und Data Loss Prevention (DLP) können Unternehmen sensible Daten auf persönlichen Geräten durch Verschlüsselung, Remote-Löschung und bedingten Zugriff schützen und so die Compliance gewährleisten und gleichzeitig unbefugten Zugriff verhindern.
5. Warum sind nicht verwaltete Geräte gefährlich?
Unverwaltete Geräte bergen Risiken, da ihnen zentrale Sicherheitskontrollen fehlen. Dadurch sind sensible Unternehmensdaten Bedrohungen wie Malware, Datenlecks und unbefugtem Zugriff ausgesetzt. Ohne angemessene Überwachung oder Verschlüsselung können diese Geräte leicht zu Einfallstoren für Cyberangriffe werden. Das Fehlen einheitlicher Sicherheitsmaßnahmen erschwert die Durchsetzung von Richtlinien und die Gewährleistung, dass private Geräte den Sicherheitsstandards des Unternehmens entsprechen.
3. Was sind die Hauptrisiken nicht verwalteter Geräte am Arbeitsplatz?
Nicht verwaltete BYOD-Geräte bergen Risiken wie Datenlecks, Malware und fehlende konsistente Sicherheitsmaßnahmen. Ohne zentrale Verwaltung ist die Durchsetzung von Sicherheitsprotokollen schwieriger, und bei Verlust oder Diebstahl eines Geräts können Unternehmensdaten gefährdet sein. Diese Risiken lassen sich mit Tools wie Containerisierung und Remote Wipe minimieren.
4. Wie schützt die Containerisierung Unternehmensdaten auf persönlichen Geräten?
Durch die Containerisierung werden Unternehmensdaten in einer sicheren Umgebung auf privaten Geräten isoliert und von privaten Apps getrennt. Dies verhindert unbefugten Zugriff und ermöglicht der IT-Abteilung, Daten zu verschlüsseln, Zugriffskontrollen durchzusetzen und den Unternehmenscontainer bei Bedarf per Fernzugriff zu löschen, ohne dass persönliche Daten beeinträchtigt werden.
