Datenverlust über USB-Sticks, Drucker und andere Peripheriegeräte ist nach wie vor einer der am häufigsten übersehenen, aber dennoch effektivsten Angriffsvektoren in Unternehmen. Trotz Fortschritten in der Netzwerk- und Cloud-Sicherheit verlassen vertrauliche Informationen Unternehmen häufig über nicht verwaltete Endpunkte – sei es durch vorsätzliche Insider-Aktionen oder versehentlichen Missbrauch. Regulatorische Compliance-Rahmenwerke wie DSGVO, HIPAA und PCI-DSS schreiben zudem eine strenge Kontrolle des Zugriffs auf Wechselmedien und -geräte vor. Dies macht diese Herausforderung zu einer Sicherheits- und Compliance-Priorität für IT-Teams. Deshalb haben wir Veltar entwickelt, um die plattformübergreifende Zugriffskontrolle für E/A-Geräte zu gewährleisten.

Heute erweitern wir die Veltar I/O Device Access Control für Windows und ermöglichen IT-Administratoren die Durchsetzung von Datenschutzrichtlinien auf der kritischsten Ebene: dem Endpunkt. Durch die Bereitstellung granularer, skalierbarer Kontrollen über Speicher- und Peripheriegeräte können Unternehmen unbefugte Datenübertragungen im Vorfeld verhindern.
Warum das relevant ist
Ziel dieser Funktion ist es, die richtige Balance zwischen betrieblicher Flexibilität und kompromissloser Sicherheit zu finden. Wir wissen, dass Speicher- und Peripheriegeräte eine nachweislich schwache Stelle in der Unternehmenssicherheit darstellen. Ein einziger unverschlüsselter USB-Stick oder eine nicht autorisierte Bluetooth-Verbindung kann komplexe Abwehrmechanismen umgehen und zu kostspieligem Datenverlust führen. Mit Veltars I/O Device Access Control erhalten IT-Administratoren direkte Kontrolle darüber, welche Geräte – von USB-Sticks bis hin zu Druckern – mit Unternehmensdaten interagieren dürfen. So bleibt der Schutz vertraulicher Informationen gewährleistet.
Zu den unterstützten Betriebssystemen gehören Windows 10, 11 Pro und Home sowie Server 2022, 2025.
Was bedeutet dies für IT-Teams, die Windows-Geräte verwalten:
- Standardzugriffsebenen nach Gerätekategorie: Setzen Sie einheitliche Richtlinien für alle Speichergeräte, Human Interface Devices (Tastatur, Maus), drahtlose Geräte (Bluetooth), Medien-/Bildgeräte, Drucker, Netzwerkadapter, USB-Kopfhörer und WPD (Windows Portable Devices) durch.
- Granularer Zugriff mit Geräteinstanz-IDs: Jedes Gerät verfügt über eine eindeutige Kennung. Mit Veltar können IT-Administratoren nur genehmigte Hardware (wie vom Unternehmen ausgegebene USB-Laufwerke) zulassen und alles andere blockieren.
- Durchsetzung verschlüsselter Speicherung: Erlauben Sie nur den Zugriff auf verschlüsselte Speichergeräte und verhindern Sie so ungesicherte Datenübertragungen.
- Benutzerdefinierte Benutzerbenachrichtigungen: Konfigurieren Sie Nachrichten, die Benutzer informieren, wenn der Gerätezugriff blockiert ist, um Reibungsverluste und Verwirrung zu vermeiden.
- Flexible Richtlinienausrichtung: Wenden Sie Steuerelemente auf alle Benutzer eines Geräts oder ausgewählte Konten an.
- Kontextabhängige Einschränkungen: Legen Sie Zugriffsregeln basierend auf Tag, Uhrzeit oder IP-Adresse fest, um eine flexible Durchsetzung zu ermöglichen.
Erste Schritte
Dieses Update erweitert Veltars Fähigkeiten als echtes Endpunkt-DLP-Lösung unter Windows. Ausführliche Anweisungen finden Sie im Zugriffskontrolle für E/A-Geräte Dokumentation.
Was kommt als nächstes
Veltar Entwickelt sich kontinuierlich weiter und bietet Funktionen für die Sicherheitsherausforderungen von Unternehmen. Kontaktieren Sie uns, wenn Sie eine Demo oder Unterstützung bei der Implementierung dieser Funktion wünschen.

