Die 5 besten iOS MDM-Lösungen im Jahr 2026

Veröffentlicht 21. Januar 2026 by Anurag Khadkikar in iOS

Apple-Geräte sind äußerst beliebt und allgegenwärtig. iPhones und iPads gehören mittlerweile zur Standardausrüstung von Vertriebsteams, Einzelhandelsflächen, medizinischem Personal, Außendiensttechnikern und Führungskräften. Was einst mit „Bring your own iPhone“ begann, hat sich zu unternehmensweiten Apple-Einsätzen entwickelt.

Diese Größenordnung verändert alles. Wenn Hunderte oder Tausende von iOS-Geräten geschäftliche E-Mails, Kundendaten, Dateien und interne Apps verarbeiten, ist eine manuelle Verwaltung keine Option. Ein verlorenes iPhone kann sensible Daten preisgeben. Ein veraltetes iPad kann zu einem Einfallstor für Sicherheitslücken werden. Ein falsch konfiguriertes Gerät kann gegen Compliance-Vorschriften verstoßen.

Führende iOS MDM-Lösungen

Genau hier kommen iOS MDM-Lösungen ins Spiel.

Mit der richtigen iOS-Geräteverwaltungsstrategie können IT-Teams Geräte remote registrieren, Richtlinien durchsetzen, Apps bereitstellen, nicht autorisierte Geräte sperren und Unternehmensdaten schützen, ohne jedes einzelne Telefon physisch berühren zu müssen. Kurz gesagt: Moderne Unternehmen benötigen professionelle iOS-MDM-Software, um sicher, konform und betriebsbereit zu bleiben.

In diesem Leitfaden vergleichen wir die neun besten iOS-MDM-Lösungen des Jahres 2026, damit Sie die passende Plattform anhand von Funktionen, Preis und Skalierbarkeit auswählen können. Wenn Sie heute iPhones und iPads verwalten oder dies in diesem Jahr planen, hilft Ihnen dieser Blog bei der richtigen Entscheidung.

Warum benötigen Unternehmen iOS MDM?

Ein iPhone ist längst nicht mehr nur ein Telefon. Es ist ein Arbeitsgerät, ein Datenspeicher und mitunter der Zugangsschlüssel zu internen Systemen. Ohne zentrale Steuerung stehen IT-Teams vor vier großen Problemen:

1. Die Sicherheitsrisiken nehmen täglich zu: Verlorene Smartphones, Geräte mit Jailbreak, nicht autorisierte Apps und die Nutzung öffentlicher WLAN-Netze gefährden Unternehmensdaten. Ohne iOS-MDM-Lösungen haben IT-Teams keine Möglichkeit, sichere Passwörter durchzusetzen, riskante Apps zu blockieren oder kompromittierte Geräte zu löschen.

2. Die Einhaltung der Vorschriften lässt sich nicht manuell steuern: DSGVO, HIPAA, SOC 2, ISO und branchenspezifische Vorschriften erfordern kontinuierliche Protokollierung, Verschlüsselung und Datenschutz. Zuverlässige iOS-Geräteverwaltungslösungen ermöglichen Administratoren die Durchsetzung der Verschlüsselung, die Überwachung der Einhaltung von Vorschriften und die automatische Erstellung von Prüfberichten.

3. Die App-Verwaltung gerät ins Chaos: Ohne unternehmensweite Kontrollmechanismen installieren Benutzer alles Mögliche, von Spielen bis hin zu unsicheren Dateiaustauschprogrammen. Mit einer iOS-MDM-Software kann die IT genehmigte Apps bereitstellen, nicht genehmigte blockieren und Updates im Hintergrund verwalten.

4. Der IT-Support ist nicht skalierbar: Wenn Geräte ausfallen, sich aufhängen oder Fehlfunktionen aufweisen, ist es mühsam, jeden Mitarbeiter einzeln durch die Fehlerbehebung zu führen. Moderne iOS-MDM-Lösungen ermöglichen die Fernwartung, das Zurücksetzen, WLAN-Updates und die Steuerung von Geräten ohne Telefonate oder Vor-Ort-Besuche.

Kurz gesagt: Wenn iPhones und iPads Teil Ihrer Unternehmensinfrastruktur sind, stellt das Ignorieren von MDM für iPhones und iPads ein direktes Risiko für Sicherheit, Produktivität und Compliance dar.

8 wichtige Merkmale, auf die Sie bei der Auswahl eines iOS-MDM achten sollten

Bevor Sie sich für die beste iOS-MDM-Lösung entscheiden, ist es wichtig zu verstehen, was ein einfaches Tool von einer zuverlässigen Unternehmenslösung unterscheidet. Die richtige Plattform sollte die Geräteeinrichtung vereinfachen, die Sicherheit verbessern und den täglichen Arbeitsaufwand für IT-Teams reduzieren. Im Folgenden finden Sie die wichtigsten Kriterien für die Auswahl einer modernen iOS-MDM-Lösung.

  1. Apple Business Manager und DEP-Integration: Dies ist die Grundlage jeder professionellen iOS-Geräteverwaltung. Dank der Integration von Apple Business Manager und DEP werden Geräte automatisch registriert, sobald sie zum ersten Mal eingeschaltet werden. Die IT-Abteilung muss keine Geräte manuell konfigurieren oder Telefone vor der Ausgabe einsammeln. Dies ist besonders wichtig, wenn Ihr Unternehmen Geräte direkt an Mitarbeiter versendet oder Remote-Teams unterstützt. Ohne diese Integration wird die Einrichtung langsam, fehleranfällig und schwer zu kontrollieren. Mit ihr ist jedes iPhone und iPad vom ersten Tag an ein vom Unternehmen verwaltetes Gerät.
  2. App-Verwaltung: Die App-Kontrolle ist die Grundlage für die sichere Nutzung von iOS-Geräten. Eine gute iOS-MDM-Software sollte IT-Teams die Möglichkeit geben, genau festzulegen, welche Apps auf Firmengeräten installiert werden dürfen. Dies umfasst die Bereitstellung benötigter Arbeits-Apps, das Blockieren nicht genehmigter Downloads, automatische App-Updates und die Entfernung nicht mehr benötigter Anwendungen. Ohne App-Management könnten Mitarbeiter private oder unsichere Apps installieren, die Unternehmensdaten gefährden. Mit der richtigen Kontrolle greifen nur vertrauenswürdige Apps auf Geschäftsinformationen zu, wodurch die Geräte sauber und vorhersehbar bleiben.
  3. Sicherheitsrichtlinien: Sicherheitskontrollen sollten nicht allein vom Nutzerverhalten abhängen. Eine effektive iOS-MDM-Lösung sollte die Durchsetzung starker Passwörter, Verschlüsselung, Netzwerkeinstellungen und Systembeschränkungen ermöglichen. IT-Teams sollten VPN-Zugriff, WLAN-Regeln, Kameraberechtigungen, AirDrop-Nutzung und Datenfreigabebeschränkungen zentral konfigurieren können. Anstatt sich darauf zu verlassen, dass Mitarbeiter korrekt handeln, stellt das System sicher, dass alle Geräte automatisch dieselben Sicherheitsstandards einhalten.
  4. Remote-Aktionen: Fernsteuerung ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Eine zuverlässige iOS-Geräteverwaltungslösung muss Administratoren ermöglichen, verlorene Telefone zu sperren, sie im Falle eines Diebstahls zu löschen, Geräte neu zu starten, Konfigurationen zurückzusetzen und verlorene Geräte über ein zentrales Dashboard zu orten. Sind Geräte über verschiedene Büros, Städte oder Länder verteilt, ist der physische Zugriff nicht immer möglich. Fernsteuerungsaktionen ermöglichen es IT-Teams, kritische Vorfälle sofort zu beheben, ohne auf die Rückgabe des Geräts warten zu müssen.
  5. Kiosk-Modus: Nicht alle Geräte sollten uneingeschränkt genutzt werden. Der Kioskmodus ermöglicht es iPhones und iPads, nur bestimmte Anwendungen auszuführen. Dies ist nützlich für Verkaufstheken, Lagerhallen, Kundendienststellen, Logistikteams und überall dort, wo Geräte ausschließlich einer Aufgabe dienen müssen. Im Kioskmodus können Benutzer keine Apps installieren, Einstellungen ändern oder frei im Internet surfen. Die Geräte werden so zu spezialisierten Werkzeugen anstatt zu Smartphones für den allgemeinen Gebrauch.
  6. Transparenz hinsichtlich Berichterstattung und Compliance: Ohne Transparenz keine Kontrolle. Ihre iOS-Geräteverwaltungsplattform sollte Dashboards und Berichte bereitstellen, die den Gerätestatus, Richtlinienverstöße, Softwareversionen und Benutzeraktivitäten aufzeigen. Diese Transparenz ist entscheidend für Audits, Fehlerbehebung und Compliance-Berichte. Ohne Berichte bleiben Probleme unentdeckt, bis sie zu Vorfällen führen. Mit Berichten werden Probleme frühzeitig erkannt und schneller behoben.
  7. Benutzer- und Gerätegruppenverwaltung: Die manuelle Verwaltung eines einzelnen Geräts ist einfach. Die Verwaltung hunderter Geräte ist ohne Struktur unmöglich. Die besten iOS-MDM-Lösungen ermöglichen es IT-Teams, Geräte nach Teams, Standorten oder Rollen zu organisieren. Richtlinien können dann auf ganze Gruppen gleichzeitig angewendet werden, anstatt auf jedes Gerät einzeln. Dieser Ansatz reduziert Fehler, spart Zeit und gewährleistet unternehmensweite Konsistenz.
  8. Integration und Automatisierung: Ein iOS-MDM sollte nicht als eigenständiges Tool funktionieren. Suchen Sie nach Lösungen, die sich in Identitätssysteme, Support-Ticketing-Systeme und Sicherheitsplattformen integrieren lassen. Automatisierungsfunktionen ermöglichen die Ausführung wiederkehrender Aufgaben wie Onboarding, Richtliniendurchsetzung und Berichterstellung ohne manuelle Eingriffe. Je besser Ihr MDM mit Ihren bestehenden Systemen vernetzt ist, desto einfacher wird die Geräteverwaltung mit der Zeit.

iOS MDM-Lösungen: Ein direkter Vergleich

LösungAm besten geeignet fürWichtiges UnterscheidungsmerkmalUnterstützung mehrerer BetriebssystemeStartpreis
ScalefusionIdeal für wachsende Unternehmen mit unterschiedlichen GerätenEinheitliche Plattform mit optionalen Add-ons für Identitätsmanagement (OneIdP) und Endpunktsicherheit (Veltar).✅ iOS, Android, Windows, macOS2 US-Dollar (pro Gerät/Monat)
Jamf ProOrganisationen, die ausschließlich Apple-Produkte verwenden und eine tiefgreifende Apple-Integration benötigen.Apple-eigene Workflows, benutzerdefinierte Skripte, Patch-Management❌ Nur für Apple-Geräteca. 5.75 US-Dollar (pro Gerät/Monat)
AddyManaged Service Provider (MSPs) und Remote-/Hybrid-TeamsCloud-native, Live-Überwachung, automatisierte Betriebssystem-Updates❌ Nur für Apple-GeräteBenutzerdefiniertes Angebot
Iru (ehemals Kandji)Sicherheitssensible und Compliance-orientierte UmgebungenVorgefertigte Sicherheitsvorlagen, automatisierte Durchsetzung der Compliance❌ Nur für Apple-Geräteca. 5 US-Dollar (pro Gerät/Monat)
MosylKleine und mittlere Unternehmen & BildungLeichtgewichtig, budgetfreundlich, kostenlose Version verfügbar❌ Nur für Apple-Geräte1 $ (kostenlose Version verfügbar)

Die 5 besten iOS MDM-Lösungen im Jahr 2026

1. Scalefusion

Scalefusion UEM-Dashboard

Scalefusion ist eine moderne und flexible Geräteverwaltungsplattform, die mit verschiedenen Betriebssystemen kompatibel ist – neben iOS auch Android, Windows und macOS. Dadurch eignet sie sich ideal für heterogene Geräteflotten, wie sie in Unternehmen mit unterschiedlichen Teams und Geräten üblich sind. Scalefusion wurde mit Blick auf Skalierbarkeit entwickelt: Auch mit dem Wachstum Ihres Unternehmens bleibt die zentrale Geräteverwaltung einfach und unkompliziert, ohne dass Sie mehrere MDM-Tools parallel einsetzen müssen. Optionale Erweiterungen wie Identitätsmanagement und Endpunktsicherheit werden ebenfalls unterstützt. So können Sie im Laufe der Zeit von der reinen Geräteverwaltung zu einer einheitlichen Infrastruktur für Geräte, Identitäten und Sicherheit übergehen – ohne die Plattform wechseln zu müssen.

Dank seiner übersichtlichen Benutzeroberfläche und des einheitlichen Dashboards vereinfacht Scalefusion den Einstieg für IT-Teams. Tägliche Abläufe, Onboarding, App-Bereitstellung, Richtliniendurchsetzung und Fehlerbehebung werden optimiert. Für Unternehmen, die Wachstum erwarten, eine größere Gerätevielfalt benötigen oder verschiedene Gerätetypen zentral verwalten müssen, bietet Scalefusion langfristige Flexibilität und Kontrolle.

Hauptmerkmale:

  1. Automatische Registrierung über Apple Business Manager: Neue Geräte registrieren sich nach dem Auspacken automatisch bei Scalefusion, sobald sie eingeschaltet werden. Dies vereinfacht das Onboarding, insbesondere für verteilte Teams. Manuelle Konfigurationen oder der physische Transport von Geräten entfallen, wodurch die Gerätebereitstellung schnell und einheitlich über alle Installationen hinweg erfolgt.
  2. App-Bereitstellung und -Verwaltung über App Store und VPP: IT-Teams können über Apples App Store und das Volumenlizenzprogramm (VPP) sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Apps bereitstellen, Updates im Hintergrund ohne Benutzereingriff einspielen und die zulässigen App-Versionen steuern. Dies gewährleistet die Einhaltung der Lizenzbestimmungen, vereinfacht die Massenbereitstellung und sorgt dafür, dass auf allen Geräten ohne manuellen Aufwand dieselben genehmigten Apps laufen.
  3. Zentralisierte Durchsetzung von Richtlinien: Es ermöglicht der IT-Abteilung, die erforderlichen Sicherheits- und Netzwerkrichtlinien auf allen iOS-Geräten durchzusetzen. Ob VPN-Einstellungen standardisiert, bestimmte Systemfunktionen eingeschränkt, Passwortkomplexität erzwungen oder riskante Funktionen blockiert werden müssen – alles wird über ein zentrales Dashboard gesteuert. Dies reduziert Risiken und gewährleistet die Einhaltung der Unternehmensrichtlinien, ohne von einzelnen Gerätebenutzern abhängig zu sein.
  4. Kioskmodus für Einzel- oder Mehr-App-Setups: Für Anwendungsfälle, in denen Geräte einem bestimmten Zweck dienen müssen, z. B. Kunden-Check-in-Kioske, POS-Terminals, Außendienstgeräte für Zusteller oder Tablets für Mitarbeiter im Außendienst, sperrt der Kiosk-Modus von Scalefusion das Gerät, sodass nur bestimmte Apps verfügbar sind, wodurch eine unbeabsichtigte Nutzung oder Manipulation verhindert wird.
  5. Tools zur Fernwartung und -steuerung: Über eine zentrale Konsole können Administratoren Geräteaktionen wie Neustart, Sperren, Löschen oder Zurücksetzen der Konfiguration durchführen. Dies ist besonders wichtig bei verteilten Geräten oder entfernt arbeitenden Benutzern. Ausfallzeiten werden minimiert, da Probleme ohne physischen Zugriff behoben werden können.
  6. Standortverfolgung und Geofencing: Sofern zulässig, kann die IT den Gerätestandort verfolgen und Geofencing-Regeln festlegen. Dies unterstützt das Asset-Management, indem sichergestellt wird, dass sich Geräte innerhalb zulässiger Zonen befinden, oder Richtlinien (wie Sperrung oder Warnmeldungen) ausgelöst werden, wenn sich Geräte außerhalb zulässiger Bereiche bewegen.
  7. Inhaltsverwaltung: Für Unternehmen, die sensible Dokumente über Firmengeräte austauschen, ermöglicht Scalefusion die sichere Verteilung und Kontrolle dieser Dokumente. Es trägt dazu bei, dass sensible Dateien auf den verwalteten Geräten verbleiben und nicht willkürlich kopiert, weitergegeben oder weitergegeben werden können.
  8. Add-ons für Identitäts- und Zugriffsmanagement: Scalefusion kann mit dem Add-on Scalefusion OneIdP für Identitäts- und Zugriffsmanagement eingesetzt werden und ermöglicht so benutzerbasierte Geräte- und Zugriffsrichtlinien. Dies verknüpft Geräteverwaltung mit Benutzerauthentifizierung und -autorisierung, was für Unternehmen, die eine einheitliche Identitäts- und Gerätekontrolle benötigen, unerlässlich ist.
  9. Integration der Endpunktsicherheit: Anstatt nur die Gerätekonfiguration zu steuern, kann Scalefusion mit dem Add-on Scalefusion Veltar um Endpunktsicherheit erweitert werden. Dadurch werden Schutzfunktionen wie Business-VPN, Web-Content-Filterung, Compliance-Überwachung und Automatisierung hinzugefügt, was nützlich ist, wenn Endpunkte sensible Unternehmensdaten enthalten oder auf kritische Systeme zugreifen.

Pricing: Die Tarife für Scalefusion beginnen bei 2 US-Dollar pro Gerät und Monat mit einer 14-tägigen kostenlosen Testphase inklusive vollem Funktionsumfang.

2. Jamf Pro

Jamf Pro gilt weithin als eine der Apple-zentriertesten MDM-Lösungen. Es wurde speziell für die Verwaltung von Apple-Hardware wie iPhones, iPads und Macs entwickelt und ist optimal auf die Nutzung des Apple-Ökosystems abgestimmt. Dank dieser engen Integration bietet Jamf Pro in der Regel die umfassendste Kontrolle über iOS-Geräte in reinen Apple-Geräteflotten. Besonders beliebt ist es bei Organisationen, die auf Apple-Geräte setzen: Unternehmen mit Macs und iPhones, Kreativteams, Bildungseinrichtungen mit iPad-Flotten oder Firmen, die detaillierte, Apple-spezifische Kontrollen und Richtlinien benötigen.

Für Organisationen, die keine verschiedenen Betriebssysteme verwenden und im Apple-Ökosystem bleiben möchten, reduziert Jamf Pro die Komplexität und nutzt Apple-eigene Workflows optimal aus. Die langjährige Erfahrung, die regelmäßigen Updates (die mit neuen iOS-Versionen Schritt halten) und die starke Support-Community machen es zu einer zuverlässigen Wahl.

Hauptmerkmale:

  1. Native Apple-Workflows und Konfigurationsprofile: Da Jamf eine Apple-eigene Software ist, unterstützt sie das gesamte Spektrum an Konfigurationsprofilen und Apples Geräterichtlinien. Administratoren können so umfassende Einstellungen definieren – von Netzwerk- und VPN-Konfigurationen bis hin zu Einschränkungen von Hardwarefunktionen – und dabei Apples Best Practices entsprechen.
  2. Bewerbungsmanagement: Administratoren können Geschäftsanwendungen remote bereitstellen, Updates ohne Benutzereingriff einspielen und die zulässigen App-Versionen steuern. Dadurch wird sichergestellt, dass auf allen Geräten dieselbe freigegebene Software läuft, die Benutzerfreundlichkeit verbessert und Versionskonflikte oder veraltete Apps vermieden werden.
  3. Patch-Management und Betriebssystem-Updates: Jamf Pro automatisiert Betriebssystem-Updates und Patches für iOS- und macOS-Geräte und stellt so sicher, dass diese stets mit sicheren und unterstützten Versionen laufen. Dadurch werden Sicherheitslücken minimiert und die Einhaltung von Vorschriften gewährleistet – ein wichtiger Aspekt insbesondere für Unternehmen.
  4. Tools für Compliance und Reporting: Jamf bietet Reporting-Dashboards, die den Compliance-Status von Geräten, den Update-Verlauf, die Sicherheitslage und Konfigurationsabweichungen aufzeigen. Diese Berichte sind nützlich für Audits, interne Überwachung und die Sicherstellung der Einhaltung von Richtlinien.
  5. Benutzerdefinierte Skript- und Automatisierungsfunktionen: Für fortgeschrittene Setups ermöglicht Jamf die Ausführung benutzerdefinierter Skripte und die Automatisierung wiederkehrender Aufgaben. Dies ist besonders hilfreich für spezialisierte Workflows, individuelle Konfigurationen oder die Integration mit anderen IT-Tools.
  6. Sicherheitsautomatisierung und -überwachung: Jamf Pro kann Sicherheitsrisiken überwachen, Einschränkungen durchsetzen und Geräte automatisch korrigieren, z. B. Verschlüsselung erzwingen, riskante Funktionen deaktivieren und sicherstellen, dass Geräte definierte Compliance-Standards erfüllen, ohne dass ein manuelles Eingreifen erforderlich ist.

Pricing: Die Jamf Pro Business-Tarife beginnen bei etwa 5.75 US-Dollar pro Gerät/Monat bei jährlicher Abrechnung.

3. Sucht

Addigy ist eine Cloud-native MDM-Lösung, die speziell für die Verwaltung von Apple-Geräten in verteilten, Remote- oder hybriden Arbeitsumgebungen entwickelt wurde. Da sie keine lokale Infrastruktur benötigt, eignet sich Addigy ideal für Managed Service Provider (MSPs), Remote-Teams und Unternehmen mit Mitarbeitern an verschiedenen Standorten. Die Designphilosophie legt Wert auf Automatisierung, Transparenz und Benutzerfreundlichkeit und ist daher besonders attraktiv für kleine IT-Teams oder Organisationen ohne eigene Apple-Spezialisten.

Addigy minimiert den manuellen Verwaltungsaufwand. Die Benutzeroberfläche ist schlank und basiert auf dem Prinzip „Einrichten und vergessen“. Sobald Richtlinien und Konfigurationen definiert sind, bleiben die Geräte automatisch konform. Dies reduziert den Betriebsaufwand, insbesondere für Teams, die große Geräteflotten an verschiedenen Standorten verwalten.

Hauptmerkmale:

  1. Live-Geräteüberwachung: Addigy bietet einen Echtzeit-Überblick über alle verwalteten Geräte, deren Online-/Offline-Status, Betriebssystemversionen, Sicherheitseinstellungen und potenzielle Probleme. Dies hilft Administratoren, Probleme umgehend zu erkennen und zu beheben.
  2. Durchsetzung von Richtlinien auf allen Geräten: Ob es um Sicherheitseinstellungen, Netzwerkkonfiguration oder Einschränkungen geht, Addigy wendet Richtlinien einheitlich auf allen Geräten an und stellt so sicher, dass es keine Abweichungen gibt und alle Endpunkte den unternehmensweiten Standards entsprechen.
  3. Anwendungslebenszyklusmanagement: IT-Teams können neue Apps bereitstellen, bestehende aktualisieren oder sie vollständig entfernen, um sicherzustellen, dass die Geräte immer über die richtige Software verfügen und veraltete oder unsichere Apps schnell entfernt werden.
  4. Automatisierte Betriebssystemaktualisierungen: Addigy kann Betriebssystem-Updates und Patches planen und so den Bedarf an manuellen Eingriffen reduzieren. Dies trägt dazu bei, Geräte auf dem neuesten Stand zu halten und Sicherheitslücken zu minimieren.
  5. Echtzeitwarnungen und Compliance-Workflows: Weicht ein Gerät von den definierten Einstellungen ab, beispielsweise durch einen fehlenden Patch oder eine unsichere Konfiguration, sendet Addigy Warnmeldungen, damit Administratoren umgehend Maßnahmen ergreifen können. Integrierte Compliance-Workflows unterstützen die Verwaltung der Auditbereitschaft und des Sicherheitsstatus.

Pricing:  Individuelle Angebote sind je nach Geräteanzahl und Funktionsbedarf erhältlich.

4. Iru (ehemals Kandji)

Iru wurde mit Blick auf die Automatisierung von Sicherheit und Compliance entwickelt. Es ist besonders beliebt bei Organisationen, die Wert auf Gerätehärtung, Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen und minimalen Verwaltungsaufwand legen. Sobald Konfigurationsvorlagen definiert sind, bleiben die Geräte mit minimalem manuellem Aufwand dauerhaft konform.

Dadurch eignet sich Iru besonders für sicherheitskritische Umgebungen wie Finanzwesen, Gesundheitswesen oder Unternehmen, die mit regulierten Daten arbeiten. Für Teams, die ausschließlich Apple-Geräte verwalten und eine unkomplizierte, sichere und automatisierte Geräteverwaltung wünschen, bietet Iru ein optimales Verhältnis zwischen Benutzerfreundlichkeit und robustem Schutz.

Hauptüberschrift & Einleitung

  1. Vorgefertigte Sicherheitsvorlagen: Iru bietet vorgefertigte Vorlagen, die gängige Sicherheitsstandards für Unternehmen abdecken. Diese Vorlagen entlasten IT-Teams durch die Integration bewährter Verfahren, was besonders hilfreich ist, wenn keine spezialisierten Apple-Sicherheitskenntnisse vorhanden sind.
  2. Automatisierte Compliance-Durchsetzung: Sobald eine Vorlage angewendet wurde, überwacht Iru kontinuierlich die Geräte und korrigiert Abweichungen. Ändert sich eine Gerätekonfiguration oder wird sie nicht mehr konform, behebt das System das Problem automatisch oder benachrichtigt die Administratoren.
  3. Blueprint-basierte Anwendungsbereitstellung und -konfiguration: Anstatt jedes Gerät einzeln zu verwalten, können Administratoren „Blueprints“ definieren, die festlegen, welche Apps, Einstellungen und Richtlinien je nach Abteilung, Rolle oder Benutzergruppe gelten. Sobald ein Gerät einer Blueprint-Gruppe beitritt, übernimmt es automatisch alle Konfigurationen.
  4. Gerätezustandsüberwachung und -diagnose: Iru überwacht den Gerätezustand, den Akkustand, den Speicherplatz, die Betriebssystemversion und den Sicherheitsstatus und warnt, sobald ein Gerät fehlerhaft oder falsch konfiguriert ist. So lassen sich Probleme frühzeitig erkennen und beheben, bevor sie die Produktivität beeinträchtigen.
  5. Bedingte Regeln und automatisierte Arbeitsabläufe: Sie können beispielsweise eine Regel festlegen wie „Wenn das Betriebssystem veraltet ist, sperren Sie den Zugriff auf die Firmen-E-Mails, bis es aktualisiert ist“ oder „Wenn das Gerät den zugewiesenen Geofencing-Bereich verlässt, sperren Sie es“. Solche Regeln ermöglichen es Administratoren, die Sicherheit ohne manuelle Überprüfungen durchzusetzen.

Pricing: Der MDM-Plan von Iru für iPhone, iPad oder ähnliche Geräte beginnt bei etwa 5 US-Dollar pro Gerät/Monat.

5. Mosyle

Mosyle konzentriert sich auf die Bereitstellung unkomplizierter und benutzerfreundlicher iOS-MDM-Funktionen mit minimaler Komplexität. Es ist beliebt bei kleinen und mittelständischen Unternehmen, Bildungseinrichtungen und Organisationen, die grundlegende Kontrolle benötigen, ohne für umfangreiche Enterprise-Funktionen bezahlen zu müssen. Für Teams, die keine erweiterten Sicherheits-Add-ons oder Identitätsintegrationen benötigen, bietet Mosyle eine kostengünstige und einfache Möglichkeit, iOS-Geräte zu verwalten.

Seine Stärke liegt in der Bereitstellung zentraler Gerätesteuerung, App-Bereitstellung, Konfigurationsdurchsetzung und Fernlöschung/Sperrung – alles verpackt in einer schlanken und kostengünstigen Plattform. Für viele kleinere Organisationen ist das völlig ausreichend.

Hauptmerkmale:

  1. Grundlegende Anwendungsbereitstellung und -verwaltung: Administratoren können die benötigten Geschäfts- oder Bildungs-Apps auf die Geräte verteilen, die Einhaltung der Installationsvorschriften sicherstellen und Updates zentral verwalten.
  2. Durchsetzung von Richtlinien für Kerneinstellungen: Dies umfasst die Durchsetzung von Passwortregeln, die Wi-Fi-Konfiguration, die Einschränkung bestimmter Gerätefunktionen und die Aufrechterhaltung eines grundlegenden Sicherheitsniveaus für die gesamte Geräteflotte.
  3. Apple Business Manager / DEP-Unterstützung: Mosyle unterstützt die automatische Registrierung von Geräten direkt nach dem Auspacken, was die Geräteintegration vereinfacht.
  4. Fernsperren und Löschen: Wenn ein Gerät verloren geht oder außer Betrieb genommen wird, können Administratoren es sperren oder löschen, um unbefugten Zugriff auf Unternehmensdaten zu verhindern.
  5. Bestands- und Geräteverfolgung: Mosyle führt ein grundlegendes Geräteinventar, wodurch es einfacher wird, nachzuverfolgen, wer welches Gerät besitzt, und den Gerätestatus zu überwachen.

Pricing: Mosyle bietet ein kostenloses Tarifpaket für kleinere Installationen (z. B. bis zu einer bestimmten Anzahl von Geräten). Die kostenpflichtigen Tarife beginnen bei ca. 1.00 US-Dollar pro Gerät und Monat.

Wählen Sie die passende iOS MDM-Software für Ihr Unternehmen

Apple-Geräte sind heute unverzichtbare Arbeitsmittel, und unkontrollierte Arbeitsmittel bergen Risiken. Ob Sie ein kleines Team oder Tausende von firmeneigenen Geräten betreiben – iOS MDM-Software ist unerlässlich.

Alle oben aufgeführten Plattformen gelten als stark. iOS-MDM Lösungen. Der entscheidende Unterschied liegt darin, wie gut sie zu den Zukunftsplänen Ihres Unternehmens passen. Manche Tools konzentrieren sich ausschließlich auf Apple-Produkte. Andere bieten Flexibilität über verschiedene Betriebssysteme hinweg. Einige legen den Fokus auf Sicherheit, andere auf Identitätsmanagement und wieder andere auf Benutzerfreundlichkeit.

Doch Scalefusion Scalefusion ist besonders dann eine gute Lösung, wenn Sie Ihre bestehende Infrastruktur später nicht komplett neu aufbauen möchten. Die Unterstützung mehrerer Betriebssystemplattformen sowie die integrierten Optionen für Identitäts- und Endpunktschutz erleichtern das Wachstum, ohne dass Sie jedes Jahr die Plattform wechseln müssen. Anstatt separate Tools für Gerätesteuerung, Authentifizierung und Sicherheit zu verwenden, ermöglicht Scalefusion die schrittweise Vereinheitlichung dieser Funktionen.

Allerdings kann die Wahl des besten MDM für iPhones und iPads nicht allein anhand der technischen Daten getroffen werden.

Jedes Unternehmen arbeitet anders, und die kluge Vorgehensweise ist einfach:

  • Kostenlose Testversionen nutzen
  • Echte Geräte registrieren
  • Testrichtlinien 
  • App-Bereitstellung ausprobieren
  • Verlust von Geräten simulieren
  • Reaktionszeit des Supports bewerten

Alle Anbieter in dieser Liste bieten kostenlose Testversionen an. Nutzen Sie diese. Simulieren Sie reale Anwendungsfälle und wählen Sie anhand von Benutzerfreundlichkeit, Skalierbarkeit und Support – und nicht nur aufgrund von Marketingversprechen.

Anurag Khadkikar
Anurag Khadkikar
Anurag ist ein Technologiejournalist mit über fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen SaaS, Cybersicherheit, MDM, UEM, IAM und Endpunktsicherheit. Er erstellt ansprechende und leicht verständliche Inhalte, die Unternehmen und IT-Experten bei der Bewältigung von Sicherheitsherausforderungen unterstützen.

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