UEMMDMWie richtet man Zebra-Geräte für den reibungslosen Einsatz im Unternehmen ein?

Wie richtet man Zebra-Geräte für den reibungslosen Einsatz im Unternehmen ein?

Zebra-Geräte sind in einigen der anspruchsvollsten Arbeitsumgebungen weltweit im Einsatz. Von Lagerhallen und Verkaufsflächen über Lieferfahrzeuge bis hin zu Produktionslinien – Zebra-Scanner, Handhelds, Tablets und Drucker sind robust und widerstandsfähig gegen Stürze, Staub, Temperaturschwankungen und lange Betriebszeiten. Diese Geräte sind für Bereiche konzipiert, in denen herkömmliche Hardware nicht ausreicht.

Der Kauf robuster Geräte ist jedoch nur der erste Schritt; die eigentliche Herausforderung beginnt erst nach der Ankunft der Geräte.

So richten Sie Zebra-Geräte ein

Ohne die richtige Einrichtung, Konfiguration und langfristige Verwaltung kann selbst die beste Zebra-Hardware schwer zu sichern, inkonsistent in der Anwendung und teuer im Support werden. Geräte werden möglicherweise mit Standardeinstellungen, veralteter Firmware, unnötigen Apps und ohne Schutz vor Missbrauch oder Datenverlust ausgeliefert. Hier wird Mobile Device Management (MDM) unerlässlich.

MDM unterstützt Unternehmen dabei, robuste Zebra-Geräte in unternehmensgerechte, sichere, standardisierte und einfach zu verwaltende Tools zu verwandeln – auch bei großem Umfang. In diesem Leitfaden erläutern wir die Bedeutung von MDM für Zebra-Implementierungen und zeigen Ihnen, wie Sie Zebra-Geräte für den reibungslosen Unternehmenseinsatz einrichten.

Warum ist MDM für die Einrichtung von Zebra-Geräten wichtig?

Die Auswahl von Zebra-Mobilgeräten ist nur der erste Schritt. Der Einsatz an mehreren Standorten und in verschiedenen Teams ohne zentrale Steuerung gestaltet sich schnell schwierig. Selbst die zuverlässigste Hardware benötigt eine konsistente Konfiguration, hohe Sicherheitsstandards, ein adäquates App-Management und regelmäßige Wartung.

Zebra-Geräte kommen in schnelllebigen Umgebungen zum Einsatz, in denen Ausfallzeiten direkte Auswirkungen auf das Geschäft haben. Ein Scannerausfall kann Lieferungen verzögern, ein eingefrorenes Handheld-Gerät den Bezahlvorgang verlangsamen und ein falsch konfiguriertes Tablet sensible Daten preisgeben.

Die manuelle Geräteverwaltung ist in diesen Umgebungen nicht skalierbar. Manuell konfigurierte Geräte, nicht verbundene Tools und lokale Skripte führen zu inkonsistenten Setups, verzögerten Updates, uneinheitlichen Sicherheitsrichtlinien und zeitaufwändiger Fehlersuche. Verlorene oder gestohlene Geräte können zudem ein ernsthaftes Risiko darstellen.

Deshalb ist eine MDM-Plattform unerlässlich.

MDM bietet IT-Teams eine zentrale Konsole, um Geräte automatisch zu registrieren, Konfigurationen remote zu übertragen, Daten zu sichern, Anwendungen zu verwalten, Firmware-Updates bereitzustellen und Probleme ohne physischen Zugriff zu beheben. So bleibt jedes Zebra-Gerät zuverlässig, sicher und einsatzbereit.

Darum ist MDM für die effektive Verwaltung von Zebra-Geräten unerlässlich:

  • Zentrale Geräteeinrichtung und -konfiguration: MDM stellt sicher, dass jedes Zebra-Gerät vom ersten Tag an mit denselben Einstellungen, Einschränkungen und Geschäftsanwendungen ausgestattet ist. Dadurch werden Konfigurationsabweichungen vermieden und die Einrichtungszeit bei großen Rollouts verkürzt.
  • Konsistente App- und Betriebssystemverwaltung: Geschäftskritische Anwendungen und Betriebssystemaktualisierungen können remote bereitgestellt und kontrolliert angewendet werden, wodurch die Geräte stabil und sicher bleiben, ohne die Arbeit an vorderster Front zu beeinträchtigen.
  • Stärkere Sicherheitsmaßnahmen und konsequentere Durchsetzung von Richtlinien: MDM erzwingt Passwörter, Verschlüsselung, Schutz vor Werksreset und Richtlinien zur Verhinderung von Datenverlust, um Unternehmensdaten auf jedem Gerät zu schützen.
  • Fernüberwachung und Fehlerbehebung: IT-Teams können den Zustand der Geräte überwachen, Probleme frühzeitig erkennen und diese remote beheben, um Ausfallzeiten zu reduzieren und Vor-Ort-Besuche zu vermeiden.
  • Unterstützung für Kiosk- und aufgabenbasierte Nutzung: Zebra-Geräte werden häufig für spezifische Arbeitsabläufe eingesetzt. MDM ermöglicht es IT-Teams, Geräte im Einzel- oder Mehranwendungsmodus zu sperren, sodass sie sich ausschließlich auf ihre Arbeitsaufgaben konzentrieren können.

Wie lassen sich Zebra-Geräte für den Unternehmenseinsatz einrichten?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Zebra-Geräte für den geschäftlichen Einsatz einzurichten. Obwohl sich die Tools und Arbeitsabläufe unterscheiden können, basiert der Großteil der Unternehmensimplementierungen auf MDM als Grundlage.

Die drei gebräuchlichsten Ansätze sind:

  • Zero-Touch-Registrierung
  • Zebra OEMConfig-Konfiguration
  • Zebra StageNow-Bereitstellung

Die einzelnen Methoden spielen je nach Einsatzgröße, Gerätebesitz und betrieblicher Komplexität eine unterschiedliche Rolle.

1. Einfache Einrichtung dank Zero-Touch-Registrierung

Zero-Touch-Registrierung ist die schnellste und skalierbarste Methode, Zebra-Geräte in großen Umgebungen einzusetzen.

Dank der automatischen Registrierung werden Geräte bereits vor der ersten Inbetriebnahme im Unternehmen vorregistriert. Sobald ein neues Zebra-Gerät mit dem Internet verbunden wird, registriert es sich automatisch in der MDM-Plattform und wendet alle erforderlichen Konfigurationen ohne manuelles Eingreifen der IT-Abteilung an.

Das heisst:

  • Die Geräte können direkt vom Hersteller an Mitarbeiter oder Lagerhäuser geliefert werden.
  • Für die Konfiguration der Geräte wird kein IT-Personal vor Ort benötigt.
  • Alle Geräte sind mit denselben Richtlinien, Apps und Sicherheitskontrollen ausgestattet.

Die automatische Registrierung eignet sich ideal für große Rollouts, verteilte Teams und schnelle Expansion. Sie reduziert die Bereitstellungszeit von Stunden auf Minuten und stellt sicher, dass jedes Zebra-Gerät sofort nach dem Einschalten einsatzbereit ist.

2. Einrichtung mit Zebra OEMConfig

Zebra OEMConfig wurde entwickelt, um die Einrichtung und Konfiguration von Zebra Android-Geräten über eine MDM- oder EMM-Plattform zu vereinfachen.

Es ermöglicht IT-Teams den Zugriff auf Zebra-spezifische Gerätesteuerungsfunktionen, die in der Standard-Android-Verwaltung nicht verfügbar sind. Mithilfe der Zebra OEMConfig-App können Administratoren Einstellungen für Scanner, Audio, Display, drahtlose Verbindungen, RFID, Energiesparmodus und viele weitere Hardwarefunktionen direkt über ihre MDM-Konsole verwalten. Die App ist kompatibel mit Zebras MX-Konfiguration Managementschicht und Android Enterprise, sodass diese Konfigurationen remote und in großem Umfang angewendet werden können.

Um OEMConfig zu nutzen, installieren IT-Administratoren zunächst die Zebra OEMConfig-App aus dem Google Play Store und verbinden ihre MDM-Plattform mit dem Konfigurationsschema von Zebra. Anschließend können sie Setup-Profile erstellen, das Verhalten jedes Geräts definieren und diese Einstellungen automatisch an ausgewählte Geräte oder Gerätegruppen übertragen.

Mit dieser Methode können Unternehmen Zebra-Geräte vor dem Einsatz konfigurieren und so sicherstellen, dass jedes Gerät korrekt eingerichtet, einsatzbereit und an allen Standorten konsistent ist, sobald es an vorderster Front zum Einsatz kommt.

3. Einrichtung über StageNow

StageNow ist Zebras eigenes Provisionierungstool, das für die Ersteinrichtung von Geräten verwendet wird.

Es funktioniert durch die Erstellung von Konfigurationsprofilen, die durch Scannen von Barcodes oder per NFC angewendet werden können. Wenn ein neues Gerät den Barcode scannt, werden automatisch die WLAN-Netzwerkeinstellungen angewendet, Apps installiert, das MDM-System eingerichtet und grundlegende Richtlinien konfiguriert.

StageNow ist nützlich für:

  • Kleine oder mittlere Batch-Bereitstellungen
  • Umgebungen mit eingeschränkter Konnektivität
  • Erste Werksvorbereitung

StageNow allein ist jedoch nicht für die langfristige Verwaltung ausgelegt. Nach der Bereitstellung der Geräte benötigen Unternehmen weiterhin eine MDM-Plattform für Updates, Sicherheit, Überwachung und Fernwartung.

In den meisten Unternehmensumgebungen wird StageNow nur für die Erstbereitstellung verwendet, während MDM den gesamten Lebenszyklus des Geräts abdeckt.

Vorteile der Verwendung einer MDM-Lösung für die Einrichtung von Zebra-Geräten

MDM leistet weit mehr als nur die Geräteregistrierung. Es wird zur zentralen Steuerung des gesamten Lebenszyklus jedes Zebra-Geräts. Hier die wichtigsten Vorteile einer MDM-Lösung für Zebra-Installationen:

  • Zentralisierte Geräteregistrierung und -konfiguration: MDM ermöglicht IT-Teams die Fernregistrierung von Hunderten oder Tausenden von Zebra-Geräten und die automatische Anwendung standardisierter Profile. Jedes Gerät folgt derselben Basiskonfiguration, wodurch Einrichtungsfehler reduziert und Zeit gespart wird.
  • App-Verwaltung und VersionskontrolleGeschäftsanwendungen können im Hintergrund bereitgestellt, remote aktualisiert und auf genehmigte Versionen beschränkt werden. So wird sichergestellt, dass die Teams im direkten Kundenkontakt stets die richtigen Tools ohne Unterbrechung nutzen können.
  • Firmware-Updates per Funk (FOTA): Zebra-Firmware-Updates (FOTA) Die Bereitstellung kann ferngesteuert in kontrollierten Phasen erfolgen. Dadurch bleiben die Geräte sicher und stabil, ohne dass Vor-Ort-Besuche oder manuelles Flashen erforderlich sind.
  • Fernüberwachung und Fehlerbehebung: IT-Teams können Gerätezustand, Akkuladestand, Speichernutzung und Konnektivität in Echtzeit überwachen. Probleme können per Fernzugriff diagnostiziert und behoben werden, bevor sie den Betrieb beeinträchtigen.
  • Einzel-App- und Mehr-App-Modus: Geräte können in den Kioskmodus versetzt werden, sodass nur zugelassene Anwendungen ausgeführt werden. Dies verhindert Missbrauch und sorgt dafür, dass Zebra-Geräte auf Arbeitsaufgaben konzentriert bleiben.
  • Benutzerdefinierte Integrationen: MDM-Plattformen integrieren sich mit ITSM-Tools, Ticketsystemen und Backend-Workflows, um Geräteverwaltungs- und Supportprozesse zu automatisieren.
  • Werksreset-Schutz (FRP): FRP verhindert die unbefugte Weiterverwendung von Geräten nach dem Zurücksetzen auf Werkseinstellungen. Nur autorisierte Benutzerkonten können das Gerät reaktivieren und schützen so Hardwareinvestitionen und Unternehmensdaten.
  • Schutz vor Datenverlust (DLP): MDM setzt Beschränkungen für den USB-Zugriff, die Bluetooth-Dateiübertragung, Screenshots und die Cloud-Synchronisierung durch, um das Risiko des Abfließens sensibler Daten von Frontline-Geräten zu reduzieren.
  • Compliance und Datenschutz: Schützen Sie sensible Geschäftsdaten und erfüllen Sie Compliance-Anforderungen, indem Sie die Verschlüsselung auf Zebra-Geräten erzwingen und den Zugriff auf Apps und Ressourcen basierend auf dem Standort oder dem Benutzerkontext einschränken.

Wie wählt man die richtige MDM-Lösung für Zebra-Geräte aus?

Nicht jede MDM-Plattform ist für Zebra-Geräte optimal geeignet. Zebra-Implementierungen erfordern eine tiefgreifende Hardwareintegration, erweiterte Konfigurationsmöglichkeiten und ein umfassendes Lebenszyklusmanagement. Bei der Auswahl einer MDM-Lösung für Zebra-Geräte sollten Sie folgende Faktoren berücksichtigen:

  • Native Zebra-Unterstützung: Wählen Sie ein MDM-System, das offiziell von Zebra validiert ist und OEMConfig-, StageNow- und LifeGuard-Updates unterstützt.
  • Automatische Registrierung und skalierbare Bereitstellung: Die Plattform sollte die automatisierte Registrierung und großflächige Einführung ohne manuellen Aufwand unterstützen.
  • Erweiterte Kiosk- und aufgabenbasierte Steuerung: Achten Sie auf leistungsstarke Einzel- und Mehranwendungsmodi, die für Arbeitsabläufe im direkten Kundenkontakt entwickelt wurden.
  • Firmware- und Betriebssystem-Lebenszyklusmanagement: Das MDM sollte LifeGuard OTA-Updates, kontrollierte Rollouts und Versionstransparenz unterstützen.
  • Sicherheits- und Compliance-Funktionen: Passwörter, Verschlüsselung, FRP, DLP und rollenbasierte Richtlinien sind unerlässlich für den Schutz von Unternehmensdaten.
  • Fernsupport und -überwachung: Fernsteuerung, Bildschirmanzeige, Diagnosefunktionen und Echtzeit-Gesundheitsüberwachung reduzieren Ausfallzeiten und Supportkosten.
  • Benutzerfreundlichkeit und Skalierbarkeit: In den Arbeitsumgebungen an vorderster Front geht es schnell voran. Die Plattform sollte für IT-Teams intuitiv bedienbar und mit dem Wachstum der Implementierungen skalierbar sein.

Vereinfachen Sie die Einrichtung und Verwaltung von Zebra-Geräten mit Scalefusion.

Die Verwaltung von Zebra-Geräten in großem Umfang erfordert mehr als robuste Hardware. Notwendig ist eine Plattform, die Automatisierung, umfassende Gerätesteuerung und hohe Sicherheit vereint. Scalefusion ist eine von Zebra validierte UEM-Lösung, die speziell für die zuverlässige Verwaltung robuster Android-Geräte in großen Umgebungen entwickelt wurde.

Scalefusion unterstützt Geräte der Zebra-Serien TC, MC und ET und ist eng in das Zebra-Ökosystem integriert. Dank der automatischen Registrierung können Geräte direkt an die Benutzer versendet werden und registrieren sich selbstständig mit den passenden Apps, Einstellungen und Richtlinien. 

Die tiefe Integration von Scalefusion in Zebra OEMConfig ermöglicht IT-Teams die präzise Kontrolle über Scanner, Hardware-Tasten, Funkgeräte, Energieeinstellungen und Leistungsoptimierung, während die LifeGuard OTA-Unterstützung die Fernbereitstellung von Firmware- und Sicherheitsupdates für die gesamte Flotte ermöglicht.

Für den Einsatz im direkten Kundenkontakt ermöglicht Scalefusion Kiosk-Modi mit Einzel- und Mehrfachanwendungen für Lagerhaltung, Einzelhandel, Logistik und Fertigung. Zentrale Dashboards bieten Einblick in Gerätezustand, Standort und Aktivität und vereinfachen so die Fehlerbehebung und das Lebenszyklusmanagement aus der Ferne.

Durch die Implementierung Scalefusion Zebra GeräteverwaltungOrganisationen können so schneller bereitstellen, die Sicherheit gewährleisten und die Geräte konsistent und produktiv halten.

Erfahren Sie, wie Scalefusion die Einrichtung von Zebra-Geräten vereinfacht.

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Anurag Khadkikar
Anurag Khadkikar
Anurag ist ein technischer Autor mit über 5 Jahren Erfahrung in den Bereichen SaaS, Cybersicherheit, MDM, UEM, IAM und Endpunktsicherheit. Er erstellt ansprechende, leicht verständliche Inhalte, die Unternehmen und IT-Experten bei der Bewältigung von Sicherheitsherausforderungen unterstützen. Mit seiner Expertise in den Bereichen Android, Windows, iOS, macOS, ChromeOS und Linux verarbeitet Anurag komplexe Themen in umsetzbare Erkenntnisse.

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